„Das zweite Leben der alten Dame“
Nach der Sommerpause nimmt das Theater im Fluss den Spielbetrieb wieder auf
KLEVE. Nach einer kurzen Sommerpause nimmt das Theater im Fluss den Spielbetrieb wieder auf und startet die zweite Jahreshälfte mit einer Produktion der inklusiven Theatergruppe Chaostheater.
Mit „Das zweite Leben der alten Dame“ hat die Gruppe ein Stück erarbeitet, das auf ganz besondere Weise das Theater und das Theatermachen in Szene setzt: Julia Ophelia Gretchen soll dem Wunsch ihrer Eltern folgen und Schauspielerin werden. Da sie aber eine leise Stimme hat, reicht es nur zur Souffleuse. Als das kleine Theater, in dem sie Jahrzehnte tätig war, geschlossen wird, bleibt sie einsam mit ihren Lebenserinnerungen zurück. Sei es, dass sie mit ihren vergessenen Licht- und Schattenseiten konfrontiert wird, oder dass ihre inneren Stimmen zum Vorschein kommen: Plötzlich taucht etwas Unerwartetes auf und ihr Leben ändert sich um 180 Grad. Unter Leitung des Dramaturgen Henning Kleingeist erforscht das ehemalige Ensemble des Theaters sein Leben und stellt mit Improvisationen ein Theaterstück über die Kunst des Schauspielens und die Kunst des Lebens auf die Beine. Das Publikum erlebt quasi die Entstehung des Stückes auf der Bühne mit. Zu erwarten ist ein lebendiges und facettenreiches Spiel mit dem „Chaostheater“.
Das Projekt findet mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Rhein-Maas statt. Premiere ist am Freitag, 18. September, um 20 Uhr, eine zweitere Aufführung erfolgt am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr. Karten (zwölf Euro, ermäßigt acht Euro) können über info@theaterimfluss.de oder telefonisch unter 02821/ 979379 reserviert werden.
Mit „Das zweite Leben der alten Dame“ hat das Chaostheater ein Stück erarbeitet, das auf ganz besondere Weise das Theater und das Theatermachen in Szene setzt. Foto: Lucas Hans