Christen und Muslime beten gemeinsam
Internationales Friedensgebet in Geldern
GELDERN. Gemeinsam mit muslimischen Mitbürgern laden die katholische und die evangelische Kirchengemeinde Geldern am kommenden Montag, 24. Februar, um 19 Uhr zum internationalen Friedensgebet in die Pfarrkirche St.-Maria-Magdalena ein. Der Tag ist bewusst gewählt, es ist der dritte Jahrestag des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine.
Erneut beten Christen und Muslime gemeinsam und in verschiedenen Sprachen für Frieden in der Ukraine, in Israel und Palästina und allen weiteren oft vergessenen Kriegen dieser Welt. Zudem unterstützt diesmal der Orthodoxe Kammerchor Kevelaer das Gebet
Seit Beginn des Krieges treffen sich Mensch in Geldern zu dieser Form der Solidarität. Klinikseelsorger Martin Naton: „Der Wunsch nach und die Bitte um Frieden ist eine zutiefst menschliche Sehnsucht, die uns über die Grenzen von Religionen, Sprachen und Ethnien hinweg miteinander eint.“ Daher findet das Gelderner Friedensgebet erneut als internationales Friedensgebet statt, in dem Texte aus verschiedenen Religionen in unterschiedlichen Sprachen zu hören sein werden. Naton weiter: „Genauso wichtig wie das klare Bekenntnis zur Solidarität mit der Ukraine ist für uns das Festhalten an der Sehnsucht nach Frieden und dem Glauben, dass Verständigung zwischen den Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen möglich ist. Dafür wollen wir beten.“
Bereits um 18 Uhr ruft der Verein „Städtfreundschaft Geldern-Wosnessensk“ zur Solidaritätskundgebung mit der Ukraine auf dem Gelderner Marktplatz auf. Eingeladen sind daher alle interessierten Menschen aus Geldern und Umgebung an beiden Formaten teilzunehmen, der Solidaritätskundgebung auf dem Markt und dem Friedensgebet in der Kirche.