Der Co-Working-Space in der Stadt Geldern. Foto: CDU Stadtverband Goch
28. Mai 2025 · Goch

CDU und FDP wollen einen Co-Working-Space in Goch

Gemeinsamer Antrag an die Verwaltung: „Stärkung der Innenstadt“

GOCH. Die Fraktionen von CDU und FDP im Rat der Stadt Goch setzen einen Impuls zur Stärkung der Innenstadt: In einem gemeinsamen Antrag fordern sie die Prüfung und anschließende Konzepterstellung für einen kommunalen Co-Working-Space in zentraler Lage.

Ein Co-Working-Space ist ein flexibel nutzbarer Arbeitsort, der insbesondere Selbstständigen, Start-ups, Freiberuflern, Kreativen und mobil Arbeitenden eine moderne Infrastruktur bietet. Neben Schreibtischen, Besprechungsräumen und Internetzugang sind es vor allem die Gemeinschaft, der niedrigschwellige Austausch und die entstehenden Netzwerke, die das Konzept auszeichnen. Diese Orte sind häufig auch Veranstaltungsräume, Orte für Fortbildung und Plattformen für neue Ideen.

„Wir wollen Goch fit für die Arbeitswelt von morgen machen. Ein kommunaler Co-Working-Space bringt junge Talente, flexibel arbeitende und kreative Köpfe in unsere Innenstadt – das ist moderne Wirtschaftsförderung, wie wir sie brauchen“, erklärt Michael Thissen, Fraktionsvorsitzender der FDP Goch. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigten erfolgreiche Beispiele aus der Region. In Geldern werde der Co-Working-Space „www.coworking-geldern.de“ sehr gut angenommen – dort nutzten junge Unternehmer, Kreative und digitale Freiberufler die vorhandene Infrastruktur. Marc Groesdonk, Fraktionsvorsitzender der CDU Goch, ergänzt: „Mit diesem Antrag setzen wir auf Innovation und Vernetzung. Der Co-Working-Space ist eine echte Chance für unsere Innenstadt – wir schaffen Raum für Ideen, Austausch und unternehmerisches Denken mitten im Herzen von Goch.“ Das Ziel des Antrags: Die Stadt Goch soll gemeinsam mit der neu zu gründenden städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein tragfähiges Konzept erarbeiten. Dazu gehört auch die Identifikation geeigneter leer stehender Immobilien in der Innenstadt sowie die Prüfung möglicher Fördermittel, Einnahmequellen und Kooperationspartner.

Auch Stephan Luyven, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, begrüßt die Initiative: „Unsere Innenstadt braucht neue Impulse. Ein kommunaler Co-Working-Space zeigt, dass Goch den Wandel nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet. Das Projekt ist ein starkes Zeichen für ein modernes, lebendiges Goch.“

CDU und FDP betonen ausdrücklich, dass sie sich über eine breite Unterstützung im Rat freuen würden: „Wir laden alle im Rat vertretenen Fraktionen ein, sich diesem zukunftsweisenden Antrag anzuschließen. Die Belebung unserer Innenstadt und die Förderung neuer Arbeitsformen sind gemeinsame Aufgaben, die wir parteiübergreifend gestalten können“, so Thissen und Groesdonk ab-schließend.

Der Co-Working-Space in der Stadt Geldern. Foto: CDU Stadtverband Goch