Für die CDU aus dem Kreis Kleve nahmen Frederik Reymer (l.) und Paul Düllings an der Sitzung teil und begleiteten die Beratungen vor Ort. Foto: privat
20. März 2026 · Niederrhein

CDU im Regionalrat unterstütz neue Projekte für Radfahrer auch im Kreis Kleve

Förderprogramm „Nahmobilität 2026“

KREIS KLEVE. Die Förderung der Nahmobilität für Radfahrer im Kreis Kleve steht im Mittelpunkt der aktuellen Beratungen im Regionalrat Düsseldorf. Im Ausschuss für Verkehr und Infrastruktur wurde das Förderprogramm „Nahmobilität 2026“ vorgestellt – mit mehreren konkreten Maßnahmen, die direkt den Kreis Kleve betreffen und dort die Infrastruktur für Radfahrer deutlich verbessern sollen.

„Kluge Mobilitätslösungen im Nahverkehrsbereich sind alltagstauglich und gleichzeitig aktiver Klimaschutz“, betont Fraktionschef Manfred Läckes.

Zu den wichtigsten Vorhaben im Kreis Kleve zählt der Bau eines neuen Radwegs entlang der Kreisstraße 42 von der Xantener Straße (B58) bis Hetzerter Straße (K39) in Straelen. Darüber hinaus sollen weitere Projekte die Attraktivität und Sicherheit des Radverkehrs vor Ort stärken: Bau der Fahrradstraße „Zum Gutshof“ in Bedburg-Hau sowie die Beleuchtung der Europaradbahn zwischen Donsbrüggen und dem Tiergarten in Kleve.

Auch Ewald Vielhaus unterstreicht die Bedeutung solcher Maßnahmen: „Gut ausgebaute Rad- und Fußwege bedeuten neben mehr Sicherheit auch mehr Lebensqualität in unseren Kommunen.“

Wie die Bezirksregierung im Ausschuss unter Vorsitz von Dr. Alexander Fils berichtete, wurden insgesamt 25 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von 6,2 Millionen Euro für den Planungsraum Düsseldorf vorgeschlagen – darunter mehrere Projekte im Kreis Kleve.

Für die CDU aus dem Kreis Kleve nahmen Frederik Reymer und Paul Düllings an der Sitzung teil und begleiteten die Beratungen vor Ort. Paul Düllings hebt die konkrete Wirkung der Projekte hervor: „Gerade auch kleinere Maßnahmen wie das Schließen von Lücken im Radwegenetz können einen großen Unterschied machen. Sie erhöhen die Sicherheit und machen den Radverkehr für viele Menschen im Alltag deutlich attraktiver.“ Frederik Reymer ergänzt: „Die Städte und Gemeinden im Kreis Kleve wissen am besten, wo vor Ort Handlungsbedarf besteht. Deshalb ist es richtig, dass die Mittel gezielt dort ankommen und die Entwicklung des Radverkehrs individuell vorangebracht werden kann.“

Die CDU im Regionalrat unterstützt die geplanten Maßnahmen ausdrücklich. Das Fahrrad spiele insbesondere auf kurzen Strecken eine immer größere Rolle. Ein Großteil der Fahrten liege unter fünf Kilometern – hier bestehe ein enormes Potenzial. Voraussetzung sei jedoch eine durchgängig gute und sichere Infrastruktur, die den Umstieg auf das Fahrrad erleichtert.

Für die CDU aus dem Kreis Kleve nahmen Frederik Reymer (l.) und Paul Düllings an der Sitzung teil und begleiteten die Beratungen vor Ort. Foto: privat