Foto: Bundespolizei
27. Februar 2026 · Kranenburg

Bundespolizei verhaftet 31-Jährigen

Der Mann wurde zweimal von der Staatsanwaltschaft Chemnitz gesucht

KRANENBURG. Am späten Donnerstagnachmittag kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen Reisende des grenzüberschreitenden Linienbusses von Nimwegen nach Kleve.

In Kranenburg wurden auch die Personalien eines 31-jährigen Deutschen in den polizeilichen Fahndungssystemen überprüft. Hierbei wurde bekannt, dass der Mann zweimal von der Staatsanwaltschaft Chemnitz gesucht wird. Zum einen handelt es sich um einen Vollstreckungshaftbefehl vom Amtsgericht Chemnitz wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aus dem Jahr 2024. Hier wurde er zu 30 Tagessätzen á 50 Euro verurteilt. Zum anderen ist er mit einem Beschluss vom Amtsgericht Chemnitz wegen einer nicht bezahlten Ordnungswidrigkeit zur Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro verurteilt worden. Die Bundespolizei verhaftete den Mann und brachte ihn zur Bundespolizeiinspektion nach Kleve. Bei einer Durchsuchung ist ein Klemmverschlusstütchen mit 2,5 Gramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt worden. Hierfür muss er sich in einem gesonderten Strafverfahren verantworten. Da der Verurteilte die Geldstrafe in Gesamthöhe von 2000 Euro nicht bezahlen konnte, brachte die Bundespolizei ihn zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen und einer Erzwingungshaft für das Ordnungswidrigkeitsverfahren von sechs Tagen in die Justizvollzugsanstalt nach Kleve.

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