„Biermolch“ im Hanselädchen
Regionales Musik-Duo spielt am Samstag, 23. November, in Grieth
GRIETH. Zum Abschluss eines musikalischen abwechslungsreichen Musikjahres im Hansestädtchen verbinden Biermolch Tradition und Moderne. Das Duo Claus und Schona widmet sich mit einem bunt gemischten Instrumentarium aus Sackpfeife, Ukulele, Flöte, Djembe, Daburka oder Gitarre einer waghalsigen Mischung aus mittelalterlichem Liedgut und modernen Folksongs. Seit 2022 haben sich die beiden Musiker der Mission verschrieben, in der Tradition mittelalterlicher Minnesänger den Alltagsgeistern den Garaus zu machen um „edle Recken und olde Maiden“ gleichermaßen zu erfreuen. Dass ihnen dies trefflich gelingt, bewiesen sie bereits in den letzten Jahren bei zwei Auftritten im Hanselädchen, bei denen es im Publikum kein Halten mehr gab. Ein dritter Auftritt musste im Januar dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt werden, umso glücklicher sind alle Beteiligten, dass es noch klappt, diesen nun nachzuholen. „Einen schöneren Abschluss unseres Kulturprogramms 2024 kann es für uns nicht geben. Nicht nur, dass Biermolch-Konzerte beste Stimmung garantieren, verbindet uns alle schon eine lange Freundschaft mit den beiden“ freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende des Lädchens, Ingmar Kerkhoff, der derzeit mit seinen Mitstreiter/-innen bereits eifrig am Jahresprogramm für 2025 werkelt. „Wir sind sehr stolz, dass sich inzwischen sogar Bands aus Ländern wie Frankreich, den Niederlanden oder sogar Portugal für Auftritte bei uns interessieren, vor allem wegen unseres tollen Griether Publikums, das hätten wir uns noch vor wenigen Jahren natürlich nicht träumen lassen“. Dass das kulturelle Engagement des Lädchens dazu beigetragen habe, dass man vor wenigen Tagen in Berlin den Deutschen Nachbarschaftspreis in der Kategorie „Öffentlicher Raum“ verliehen bekommen habe, sei eine Anerkennung, auf die man im Team sehr stolz sei. Einlass zum Konzert ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.
Das Duo Claus und Schona widmet sich mit einem bunt gemischten Instrumentarium. Foto: Biermolch