Aufstellungsversammlung der BGE in Emmerich. Foto: privat
9. Juni 2025 · Emmerich

BGE stellt ihre Kandidaten für die Kommunalwahl auf

Aufstellungsversammlung der Bürgergemeinschaft Emmerich

EMMERICH. Die Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) hat ihre Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl im Herbst abgehalten. Tagungsort war das PAN Kunstforum.

„Es freut mich sehr, dass wir so viele engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter gefunden haben und alle 18 Wahlbezirke besetzen können“, sagte der BGE-Vorsitzende Christopher Papendorf. „Das konsequente Gendern gehört heute zum Pflichtprogramm – immerhin verfügt das #TeamBGE mit 14 Kandidatinnen über geballte Frauenpower.“ Mit einem Augenzwinkern schlug er den Fraktionsvorsitzenden Joachim Sigmund als neuen „Männerbeauftragten“ der BGE vor.

Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden einstimmig für die Wahlkreise sowie die Reserveliste gewählt. „Bei der Auswahl haben wir gezielt Menschen angesprochen, die durch ihren fachlichen Hintergrund die Emmericher Themen aus eigener Erfahrung kennen und verstehen“, sagte Norbert Hagedorn, stellvertretender Vorsitzender der BGE.

Für die BGE treten an: Andrea-Nicole Dromann, Sabaduhin Dzigal, Corina Grieger, Norbert Hagedorn, Saskia Heider, Peter Kockoth, Petra Kraus, Kristina Leuker, Karlijn Papendorf-Smidt, Christopher Papendorf, Michaela Peters, Vera Schmitz, Joachim Sigmund, Helena Suchanek, Lina van Nüss, Barbara Wagner, Marion Wendering, Sarah Zdebel.

Im Anschluss stellte sich Papendorf den anwesenden Mitgliedern als Bürgermeisterkandidat vor: „Ich stehe hier, weil ich Verantwortung übernehmen will. Weil ich überzeugt bin: Emmerich kann mehr. Und Emmerich muss mehr. Wir alle kennen die Herausforderungen: zu wenig bezahlbarer Wohnraum, Angsträume, Müll, Ratten, fehlende Kitas – und mittendrin Bürgerinnen und Bürger, die sich oft allein gelassen fühlen.“

Papendorf betonte: „Das ändern wir. Nicht morgen – jetzt. Die BGE steht seit Jahren für klare Worte und klare Taten. Ohne Parteibuch, ohne Klüngel, ohne Angst vor unbequemen Wahrheiten. Dafür mit Verstand, Herz und einem Ziel: Emmerich soll wieder eine Stadt sein, in der man sich sicher und willkommen fühlt.“ Es gehe nicht darum, alles neu zu machen, sondern besser: „Mit mehr Tempo. Mehr Dialog. Und mehr Wille.“

Abschließend versprach Papendorf: „Ich werde als Bürgermeister nicht nur verwalten, ich werde gestalten. Nicht reden, wenn es Zeit ist zu handeln. Nicht zaudern, wenn es Mut braucht.“ Und fügte schmunzelnd hinzu: „Und – ihr kennt mich – notfalls auch mal mit dem Kopf durch die Wand. Denn eines ist klar: Veränderung kommt nicht von selbst. Sie kommt von uns. Von Bürgerinnen und Bürgern, die nicht mehr nur zuschauen, sondern mitgestalten.“

Die Mitglieder wählten Christopher Papendorf anschließend einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten der BGE.

Aufstellungsversammlung der BGE in Emmerich. Foto: privat