"Joachim Sigmund spricht über steigende Beschwerden, Porträtfoto, Politiker, Fraktionsvorsitzender, BGE"
20. Mai 2026 · Emmerich

BGE-Chef Sigmund: „Keine pauschalen Verbote“

Bürgergemeinschaft Emmerich fordert erneute Prüfung von Maßnahmen gegen Alkoholkonsum im öffentlichen Raum

EMMERICH. Die Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) hat einen Prüfauftrag zur erneuten Bewertung möglicher Regelungen zum Alkoholkonsum im öffentlichen Raum eingereicht. Ziel ist eine sachliche und ergebnisoffene Analyse der aktuellen Situation in Emmerich.

Hintergrund sind „zunehmende Beschwerden über Vermüllung, Lärmbelästigungen, Glasflaschen sowie ein wachsendes Unsicherheitsgefühl – insbesondere im Bereich der Innenstadt, des Bahnhofs sowie auf Spielplätzen und Schulhöfen“, wie die BGE mitteilt.

Die BGE verweist auf positive Erfahrungen anderer Städte, unter anderem Nürnberg, wo Maßnahmen in sensiblen Bereichen zu weniger Konflikten, mehr Sauberkeit und einem stärkeren Sicherheitsgefühl geführt hätten.

Die Verwaltung soll nun bestehende Regelungen und deren Durchsetzung überprüfen sowie mögliche ordnungsrechtliche, präventive und soziale Maßnahmen bewerten. Anschließend soll ein Bericht mit möglichen Handlungsempfehlungen dem zuständigen Fachausschuss vorgelegt werden.

„Es geht uns ausdrücklich nicht um pauschale Verbote, sondern um eine ausgewogene Verbesserung von Sicherheit, Ordnung und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum“, betont Joachim Sigmund, Fraktionsvorsitzender der BGE.

Fraktionsvorsitzender Joachim Sigmund berichtet von „zunehmende Beschwerden“. Foto: BGE