Besonderes Engagement im Bereich des fairen Handels
Stadt Geldern zum dritten Mal als Fairtrade-Stadt rezertifiziert
GELDERN. Die Stadt Geldern darf sich bereits zum dritten Mal über die erfolgreiche Rezertifizierung als „Fairtrade-Stadt“ freuen. Damit trägt die Stadt Geldern auch in den kommenden zwei Jahren offiziell den Titel, der für besonderes Engagement im Bereich des fairen Handels vergeben wird.
Schon seit 2019 sieht sich Geldern in der Verantwortung, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern und Bürger für einen bewussten Konsum zu sensibilisieren. „Insbesondere dank des Engagements der ehrenamtlich tätigen ,Fairtrade-Steuerungsgruppe´ ist das Thema fairer Handel im Gelderner Stadtbild in den vergangenen Jahren zunehmend präsenter geworden“, würdigt Janine Segref, Leiterin des Bereichs Umwelt, Klima und Mobilität der Stadt Geldern, die Bemühungen der Gelderner Fairtrade-Initiative. Neben vielen Infoveranstaltungen versucht die Steuerungsgruppe auch, durch viel Bildungsarbeit über die vielfältigen Themen zum fairen Handel aufzuklären oder durch besondere Aktionen darauf aufmerksam zu machen. So hatte die Gelderner Fairtrade-Initiative zuletzt etwa auch die „Faire Woche“ – es ist die größte Aktionswoche des fairen Handels in Deutschland – zum Anlass genommen, um zusammen mit dem „Förderverein Steprather Mühle“ ein faires Frühstück in der historischen Mühle in Walbeck zu veranstalten.
Dieses Engagement würdigte auch „Fairtrade Deutschland“ im diesjährigen Rezertifizierungs-Prozess. So wurden der Steuerungsgruppe und der Stadt Geldern bei der Überprüfung der Kriterien bescheinigt, „dass es großen Spaß macht zu sehen, dass sich der Gedanke des fairen Handels in Ihrer Kommune verankert hat und dass so vielfältige Aktionen durchgeführt werden. Ganz besonders freut uns, dass Ihre Kommune eine so bemerkenswerte öffentliche Präsenz zeigt“, so das Team von „Fairtrade Deutschland“ in seiner Bewertung.
Bei einer kleinen Feierstunde mit dem Team der Steuerungsgruppe sowie Gelderns Erstem Beigeordneten Tim van Hees-Clanzett und Janine Segref (Leiterin Bereich Umwelt, Klima und Mobilität) wurde die erneute Auszeichnung nun offiziell im Gelderner Rathaus bekanntgegeben. Tim van Hees-Clanzett überreichte die Urkunde symbolisch an die Steuerungsgruppe und bedankte sich bei den Mitgliedern zugleich für ihr langjähriges Engagement.
„Unser Dank gilt den Mitgliedern der Steuerungsgruppe um ihren Vorsitzenden Hubertus Heix, die mit ihrem großen Einsatz und ihrem Engagement dazu beitragen, dass Geldern sich kontinuierlich für fairen Handel starkmacht“, betonte van Hees-Clanzett bei der Übergabe.
Neben der Stadt Kleve ist Geldern die zweite Kommune im Kreis Kleve, die sich „Fairtrade-Stadt“ nennen darf. Bundesweit gibt es inzwischen über 900 Städte und Gemeinden, die diesen Titel tragen.
Sie freuen sich, dass sich Geldern weiterhin „Fairtrade-Stadt“ nennen darf: Die Mitglieder der Steuerungsgruppe sowie Tim van Hees-Clanzett (3.v.r., Erster Beigeordneter Stadt Geldern) und Janine Segref (r., Leiterin Bereich Umwelt, Klima und Mobilität der Stadt Geldern). Foto: Stadt Geldern