Berührender Konzertabend in St. Maria Magdalena
„Trost der Nacht“: Trio Lunabile beeindruckte seine Zuhörer in Geldern
GELDERN. In einen Raum klangvoller Poesie und stiller Intensität verwandelte sich die Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern. Unter dem Titel „Trost der Nacht“ gestaltete das Trio Lunabile einen eindrucksvollen Konzertabend, der die zahlreichen Besucher von Beginn an in seinen Bann zog.
Mitwirkende des Abends waren Simone Krampe (Sopran und Akkordeon), Maria-Theresa Freibott (Harfe) und Andreas Elias Post (Bariton). In der ungewöhnlichen und zugleich fein abgestimmten Besetzung entstand ein transparenter, farbenreicher Klang, der den Kirchenraum mit Wärme und Tiefe erfüllte. Die Zuhörer folgten dem Spiel der Musiker mit großer Aufmerksamkeit und spürbarer Anteilnahme. Das Programm spannte einen weiten musikalischen Bogen von Gabriel Fauré über Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner bis hin zu John Rutter. Dabei entstand ein dramaturgisch fein gestalteter Spannungsbogen, der zwischen meditativer Innigkeit, romantischer Klangfülle und hoffnungsvoller Lichtdurchflutung wechselte.
Besonders eindrucksvoll war die sensible Balance zwischen den Stimmen und Instrumenten: Die Harfe setzte schimmernde Akzente, das Akkordeon verlieh den Werken eine warme, atmende Tiefe, und die beiden Gesangsstimmen verbanden sich zu ausdrucksstarker klanglicher Einheit.
Mit einer gemeinsamen Zugabe verabschiedete sich das Trio von seinem Publikum: Beim Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ waren die Besucher eingeladen mitzusingen. So klang der Konzertabend in gemeinsamer Verbundenheit aus – leise, getragen und von jenem Trost erfüllt, der dem Titel des Programms seinen Namen gab.
Das Trio Lunabile gastierte in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern.Foto: privat