Bau-Branche setzt auf Energieeffizienz im internationalen Immobilienmarkt
IHK bringt Unternehmen vom Niederrhein mit Delegation aus Rumänien und Moldau zusammen
NIEDERRHEIN. Die Niederrheinische IHK hat kürzlichgemeinsam mit der Auslandshandelskammer (AHK) Rumänien ein Netzwerktreffen für die Bau- und Immobilienbranche organisiert. Unternehmen aus der Region trafen auf eine Delegation aus Rumänien und der Republik Moldau. Im Mittelpunkt standen nachhaltiges Bauen, energetische Sanierung und neue Marktchancen für Unternehmen vom Niederrhein. Besonderes Augenmerk lag auf innovativen Lösungen, wie Automationssystemen, ökologischen Baustoffen und energieeffizienten Dämmmethoden.
„Der Austausch mit unseren Partnern aus Rumänien und der Republik Moldau zeigt, wie viel Potenzial in internationalen Kooperationen steckt. Gerade beim Bau von Gebäuden und im Bereich der Sanierung können wir voneinander lernen und gemeinsam neue Märkte erschließen. Das stärkt die Beziehungen und eröffnet unseren Unternehmen am Niederrhein Chancen für die Zukunft“, hob Eric von Berg-Wallner hervor. Er ist bei der IHK Teamleiter im Bereich Außenwirtschaft. Im Zuge des Austausches stellten der Duisburger Klimapakt sowie die Gebag Duisburger Baugesellschaft mbH ihre Aktivitäten im Bereich ökologisches Bauen und Klimaschutz vor. Für die Unternehmer vom Niederrhein waren besonders die Einblicke in den rumänischen Bau-Markt spannend: Ein Großteil der Gebäude entstand zwischen 1950 und 1990 und weist heute einen hohen Sanierungsbedarf auf. Schätzungen zufolge benötigen vier von fünf Gebäuden eine energetische Modernisierung. „Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen deutschen, rumänischen und moldauischen Fachleuten für nachhaltiges Bauen ist. Die präsentierten innovativen Technologien und der intensive Dialog eröffnen neue Perspektiven für Partnerschaften und gemeinsame Projekte im Bereich energieeffizienter Gebäude“, unterstreicht Cristina Dumitru, Consultant bei der AHK Rumänien. Der rumänische Staat plant in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Für Unternehmen vom Niederrhein entstehen dadurch neue Chancen – etwa bei energieeffizientem Bauen, moderner Gebäudetechnik, Sanierung und nachhaltigen Baustoffen. Vertreter aus Bauwirtschaft, Architektur- und Planungsbüros, Handels- und Montageunternehmen sowie Bauverbänden nutzten das Treffen für einen intensiven Austausch. Die Veranstaltung ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWK) initiierten und geförderten Projekts für deutsche, rumänische und moldauische Unternehmen.
Vertreter aus Bauwirtschaft, Architektur- und Planungsbüros, Handels- und Montageunternehmen sowie Bauverbänden nutzten das Treffen für einen intensiven Austausch. Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski