Ballettschule Hütten präsentierte „Alice im Wunderland“
136 Schüler nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise ins Wunderland
KLEVE. Was haben ein Mädchen im Schürzenkleid, ein gehetztes Kaninchen, eine herzliche Königin und ein verrückter Hutmacher gemeinsam? Alle tanzten und sprangen, glitten und drehten sich am vorletzten März-Wochenende auf der Bühne der Klever Stadthalle in der fantasievollen Ballett-Interpretation des Kinderbuches „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll der Ballettschule Hütten.
Zwei Jahre nach der letzten Bühnenshow der Ballettschule Hütten mit „Der Nussknacker“ im Winter 2022 kam nun das nächste bunte Stück auf die Bühne der Stadthalle. Chef-Choreograf und Inhaber der Ballettschule Daniel Hütten stellte ein abwechslungsreiches Programm mit seinen 136 Schülern auf die Beine, das die Zuschauer in die wilde Geschichte das Wunderlandes eintauchen ließ. Unterstützung erhielt er bei vier Tänzen durch Ruth Greiner. Alina Tumpach als Alice und Meike Jockram als weißes Kaninchen führten die Gäste in der ausverkauften Stadthalle durch die abenteuerliche Reise, auf der sie auf viele Charaktere aus der zauberhaften Geschichte trafen. Da waren Alicia Aland als Grinsekatze, Valerie Browder als verrückter Hutmacher, Marissa Everaarts als Herzogin, Nadi Ivanova als Schlafmaus, Leni Kleindorp als Märzhase, Valentina Meivogel als Herzbube, Anna Reimer, Paula Reder uns Karolina Sowada als Gäste der Teeparty und Britta Warning, die sowohl Alice’s Schwester als auch die wunderbar böse Herzkönigin verkörperte. Mit ihren Solo-Einlagen brachten sie die Zuschauer und die Sitzbänke zum Beben. Eine tolle Einlage gaben, inklusive „Spezialeffekten“, Alina Tumpach und Luisa Kalscheur als kleine und Große Alice im Korridor der Türen zum Besten. Auch alle anderen, kleinen und großen Stars der Show, die in Ihren Gruppentänzen auftraten und sowohl den Tränenteich als auch den Fall durchs Kaninchenloch, die Raupe mit ihren Irrlichtern, die Gartenparty, die knalligen Flamingos, die süßen kleinen Igel, die tanzenden Blumen, Silberlinge und Stockpferde, die verrückte Tee-Party und die Gerichtsverhandlung bei der Herzkönigin mit ihrem Gefolge auf beeindruckende Weise mit vielfüßigem Tanz zum Leben erweckten, erhielten den gebührenden Beifall und ließen in ihren farbenfrohen Kostümen, entworfen und genäht von Meike Jockram ein tolles Bild auf der Bühne entstehen. Unterstützt wurde dieser Eindruck noch von den aufwändigen Requisiten aus der kreativen Hand von Meike Jockram und Britta Nebendahl sowie den tollen Kulissen des Altmeisters Wolf Schuster, der schon bei vielen Produktionen der Ballettschule Hütten dafür verantwortlich zeichnete. Eine beeindruckende Stimmung wurde durch die ausgeklügelte Beleuchtung auf der Bühne, ausgedacht und umgesetzt von Markus Hütten als technischem Leiter, erzeugt. „Es war eine großartige Leistung aller Tänzer. Ich bin sehr stolz auf die toll umgesetzten Choreografien und auch die schauspielerischen Leistungen, die bei so einem Stück den Reiz ausmachen“, sagt Daniel Hütten. „Auch die ganz Kleinen haben mit ihrem munteren Spiel viel zur Atmosphäre beigetragen und die erfahreneren Tänzer konnten ihre Freude am Tanz voll ausleben. Die zweijährige Vorbereitungsphase hat sich wirklich gelohnt.“ Unterstützung erhielt die Ballettschule durch engagierte Eltern und viele freiwillige Helfer wie Andrea Thiele, Mirjam Fischer-Hubig, die auch die gekonnte Moderation übernahm, Johanna Schraven, Britta Nebendahl, Judith Schapp und Kirsten Hallmann, die das Helferteam im Hintergrund bildeten. Daniel Hütten, selbst lange Zeit als professioneller Tänzer auf internationalen Bühnen unterwegs, stellte ein spannendes, in allen Rollen bestens besetztes Spiel mit Tanz, Farben und Geschichte um. „Jetzt sehen wir dem nächsten Auftritt in etwa zwei Jahren mit Spannung und Vorfreude entgegen“, sinnt der Chef.
Am Ende gab es für alle den gebührenden Beifall. Foto: Jutta Walterfang