Die bestehende Sperrung unweit der Herzogbrücke muss für genauere Sondierungen vergrößert werden. Foto: Stadt Kleve
3. April 2026 · Kleve

Ausweitung der Sperrung an der Herzogbrücke

Mögliche Weltkriegsbombe: Sondierungsfläche wird für genauere Untersuchungen ausgeweitet

KLEVE. Die Sperrung am Platz an der Herzogbrücke direkt am Eingang zur Klever Innenstadt muss ausgeweitet werden. Das hat eine Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstagmittag ergeben.

Ab Dienstag, 7. April, wird die Durchfahrt von Minoritenstraße und Herzogstraße direkt vor dem Kundenzentrum der Volksbank Kleverland deshalb voll gesperrt. Bereits seit Mitte März wird die Fläche an der Herzogbrücke für Kampfmittelsondierungen vorbereitet. Am Anfang der Woche haben dann erste Sondierungsbohrungen stattgefunden, deren Ergebnisse nun vorliegen. Ob an der Stelle tatsächlich eine Weltkriegsbombe im Erdreich verborgen liegt, ist weiterhin unklar. Allerdings muss die Sondierungsfläche für genauere Untersuchungen ausgeweitet werden. Die Vollsperrung der Minoritenstraße ist dafür unumgänglich. Auch nach der Vergrößerung des abgesperrten Bereiches bleiben alle Gebäude in dem Bereich fußläufig erreichbar. Der Citybus verkehrt weiterhin auf seiner gewohnten Route und muss nicht umgeleitet werden. Lediglich der Durchgangsverkehr wird von der Sperrung beeinträchtigt. Lieferverkehr für die Innenstadt wird über die Bahnhofstraße, Brücktor und An der Münze umgeleitet. Sobald der Kampfmittelräumdienst seine Arbeiten an dem Verdachtspunkt beendet hat, beginnen die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Wann das sein wird, hängt maßgeblich vom Voranschreiten der Sondierungsarbeiten ab und kann aktuell nicht abgeschätzt werden. Da mit dem Beginn der Bauarbeiten abermals eine Ausweitung der Sperrung einhergeht und der umgestaltete Platz autofrei bleibt, ist nicht davon auszugehen, dass die Minoritenstraße für den Durchgangsverkehr noch einmal geöffnet wird.

Die bestehende Sperrung unweit der Herzogbrücke muss für genauere Sondierungen vergrößert werden. Foto: Stadt Kleve