In diesem Jahr haben Mitglieder und Jugendliche der DLRG Weeze sowie Pfarrerin Irene Gierke von der evangelischen Kirchengemeinde die Veranstaltung gestaltet. NN-Foto: Gerhard Seybert
3. Februar 2026 · Weeze

Aufbruch gegen das Vergessen

Zusammenkommen in Weeze am Vorabend des Gedenktages

WEEZE. Anlässlich des bundesweiten Holocaust-Gedenktages wurde am Vorabend des Gedenktages in einer Zeremonie entlang der Stolpersteine in Weeze der Opfer des Holocaust gedacht.

In diesem Jahr haben Mitglieder und Jugendliche der DLRG Weeze sowie Pfarrerin Irene Gierke von der evangelischen Kirchengemeinde die Veranstaltung gestaltet. Mit Texten und inhaltlichen Fakten gedachten sie der zahlreichen Opfer des Holocaust. Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, wurde im Jahre 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes ins Leben gerufen – somit vor 30 Jahren.

Besonders vor dem Hinblick aktueller Entwicklungen – „Nie wieder“ - gegen Faschismus und für Demokratie – haben der Gedenktag und die Zeremonie in Weeze eine zusätzliche Bedeutung bekommen. Nie wieder – aus Erinnerung wächst Verantwortung. Die Erinnerungskultur ist auch ein Zeichen für die Zukunft. Der Abgrund, der in den Todeslagern der Nazis erreicht wurde, begann mit Hass, Vorurteilen und Antisemitismus. Mehr Anlass für Demokratie, Respekt und Toleranz ist jetzt.

In diesem Jahr haben Mitglieder und Jugendliche der DLRG Weeze sowie Pfarrerin Irene Gierke von der evangelischen Kirchengemeinde die Veranstaltung gestaltet. NN-Foto: Gerhard Seybert