Beteiligt an der Modernisierung der neuen Friedhofshalle sind: (V.l) Georg Kamps (Stadtgärtnerei), Patrick Simon (Ortsbürgermeister Walbeck), Thomas Mutz (Gelderner Baugesellschaft), Christian Kronenberg (Grünflächen und Friedhöfe Stadt Geldern), Ernst-Christian Gerats (Gelderner Baugesellschaft). Foto: Stadt Geldern/Gossens
2. April 2025 · Geldern

Arbeiten an der Walbecker Friedhofshalle fast fertig

Stadt Geldern berichtet über den Zwischenstand der Baumaßnahmen

WALBECK. Bereits seit August vergangenen Jahres laufen die Bauarbeiten für die neue Walbecker Friedhofshalle auf Hochtouren. Derzeit schreiten die Arbeiten planmäßig voran, sodass die Fertigstellung voraussichtlich Anfang des dritten Quartals erfolgen wird. Nun informieren die Stadt Geldern und die Gelderner Baugesellschaft über den aktuellen Fortschritt des Projekts.

„Die Arbeiten sind bereits sehr weit fortgeschritten“, erklärt Ernst-Christian Gerats, Architekt bei der Gelderner Baugesellschaft. „Aktuell stehen noch einige Arbeiten im Innenausbau aus. Beispielsweise fehlen noch Maler- und Fliesenarbeiten.“ Die Modernisierungsmaßnahmen betrafen insbesondere den mittig angeordneten Hauptteil der Friedhofshalle, der in den 1950er-Jahren errichtet wurde. Die beiden Anbauten an der linken und rechten Seite wurden Ende der 1980er-Jahre fertiggestellt. Sie wurden von innen ebenfalls modernisiert. Bestehen bleibt auch der aus dem Jahr 1965 stammende Glockenturm. „Dieser wurde vor einigen Jahren bereits umfassend saniert“, erklärt Gerats.

Ein weiterer Teil, der noch aussteht, ist die Anpassung der Außenanlagen: „Hier planen wir, dass die Pflaster- und Grünflächen sowie eine Entwässerungsrinne angepasst werden“, erklärt Christian Kronenberg, Leiter des Teams Grünflächen und Friedhöfe der Stadt Geldern. „Unser Ziel ist, dass dieser Ort der Trauer eine freundliche und attraktive Umgebung bekommt.“

Plan der Modernisierung war vor allem, dass die Trauerhalle durch den Umbau heller werde. Umgesetzt wurde dieses Ziel durch eine neue, großflächige Glasfassade. Zudem wird es in Zukunft mehr Platz für Trauernde geben. „In der Vergangenheit mussten die Gedenkfeiern meist außerhalb der Trauerhalle stattfinden. Es gab also weder vernünftige Sitzmöglichkeiten noch einen Schutz vor Regen“, so Thomas Mutz, Geschäftsführer der Gelderner Baugesellschaft.

In der neuen Friedhofshalle werden rund 30 Menschen Platz finden. An der Außenanlage wird zudem ein neuer Lautsprecher angebracht, damit die Trauernden vor der Halle die Gedenkfeier verfolgen können. Neben der Trauerhalle ist zudem an beiden Seiten ein Aufbahrungsraum geplant. Nicht nur barrierefrei, sondern auch besser erreichbar wird außerdem die WC-Anlage.

„Es freut mich, dass Walbeck mit der neuen Trauerhalle einen würdevollen Ort des Abschieds erhält. Hier können Angehörige in einer angemessenen Atmosphäre von ihren Liebsten Abschied nehmen und Trost finden“, so der Walbecker Ortsbürgermeister Patrick Simon.

Aktuell befindet sich die Trauerhalle vorübergehend auf der Ringstraße in der Katharina-von-Bora-Kapelle der evangelischen Kirchengemeinde. Die Walbecker Friedhofshalle ist das dritte Projekt ihrer Art. Zuletzt wurden bereits die Friedhofshallen in Geldern und Hartefeld umfassend erneuert.

Beteiligt an der Modernisierung der neuen Friedhofshalle sind: (V.l) Georg Kamps (Stadtgärtnerei), Patrick Simon (Ortsbürgermeister Walbeck), Thomas Mutz (Gelderner Baugesellschaft), Christian Kronenberg (Grünflächen und Friedhöfe Stadt Geldern), Ernst-Christian Gerats (Gelderner Baugesellschaft). Foto: Stadt Geldern/Gossens