Der Seitenstreifen auf dem Deich leidet unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen und unter dem Schwerlastverkehr. Foto: Jürgen Schweers
12. Dezember 2025 · Kleve

Anwohner äußern Unmut

Geschwindigkeitsüberwachungen und Ortsbegehungen in Düffelward

KLEVE. „Die Baumaßnahmen in Rindern haben in den vergangenen Wochen zu erheblichem Unmut in der Niederung geführt. Insbesondere die lange Bauzeit sowie das stark gestiegene Verkehrsaufkommen in Düffelward sorgen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Unzufriedenheit.“ Sagt Jürgen Schweers vom Vorstand des CDU-Ortsverbands Rindern.

Als zuständiger Stadtverordneter für Bimmen, Keeken, Düffelward, Schenkenschanz, Wardhausen und Brienen sei er von Anwohnern angesprochen worden. „Es wurden Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt und die Polizei war sichtbar vor Ort“, sagt Schweers, der mehrere Gespräche mit Polizei und Ordnungsamt geführt hat. Auch den vermehrt festgestellten Schwerlastverkehr auf dem Deich – trotz klarer Beschilderung der zulässigen Tonnage – hat er thematisiert. „Sowohl Polizei als auch Ordnungsamt haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten dann zeitnah reagiert und wichtige Maßnahmen umgesetzt“, sagt Schweers. Er sagt auch: „Auch die allgemeine Anspannung unter den Autofahrern nimmt spürbar zu. Dies zeigt sich in einer zunehmend rücksichtslosen Fahrweise, was wiederum die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt. Ein respektvoller und rücksichtsvoller Umgang würde die Situation für alle deutlich entschärfen. Wie zu erwarten war, hat der Seitenstreifen entlang der Strecke – insbesondere auf dem Deich (Johanna-Sebus-Straße) – erheblich gelitten. Es sind mittlerweile tiefe Schlaglöcher entstanden. Nach einer erneuten Besichtigung habe ich die Schäden dokumentiert und weitergeleitet, mit der Bitte um kurzfristige Lösungen. Aufgrund des Ausmaßes sind jedoch umfangreichere Maßnahmen notwendig. Bei einer gemeinsamen Begehung in Düffelward teilte mir Kreistagsabgeordneter Frederik Reymer, zuständig für die Niederung, mit, dass die Baustelle voraussichtlich bis Weihnachten fertiggestellt wird. Dadurch sollte sich das Verkehrsaufkommen wieder auf die gewohnten Routen verlagern und die Situation entspannen.“

Der Seitenstreifen auf dem Deich leidet unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen und unter dem Schwerlastverkehr. Foto: Jürgen Schweers