"Vier flauschige Entenküken im Gras, Natur, Frühling, Tierbabys"
4. Mai 2026 · Wachtendonk

„An der Nette“ war tierisch was los

Besondere Begegnungen in der Awo-Kita in Wachtendonk

WACHTENDONK. In der Awo-Kita „An der Nette“ in Wachtendonk wurde es in den vergangenen Wochen lebendig, neugierig – und manchmal auch ganz leise und staunend. Denn neben dem fröhlichen Awo-Kita-Alltag hielten besondere tierische Begegnungen Einzug, die die Kinder auf ganz eigene Weise berührten.

Ein ganz besonderer Gast war Hund Käthe. Mit ihrer ruhigen und freundlichen Art eroberte sie schnell die Herzen der Kinder. Es wurde gestreichelt, gekuschelt und gelacht – und bei kleinen Spaziergängen konnten die Kinder Käthe ganz bewusst begleiten. Dabei lernten sie nicht nur den Umgang mit einem Tier kennen, sondern spürten auch, wie viel Vertrauen, Nähe und Verantwortung darin steckt. Für viele Kinder waren diese Momente etwas ganz Besonderes.

Fast zeitgleich begann ein ebenso faszinierendes Projekt: „Vom Ei zum Küken“. Eine Brutmaschine zog in die Kita ein und mit ihr die gespannte Erwartung auf das, was entstehen würde. Tag für Tag beobachteten die Kinder, wie sich aus scheinbar unscheinbaren Eiern neues Leben entwickelte. Mit großer Sorgfalt übernahmen sie Verantwortung und drehten die Eier vorsichtig, damit sich die Küken gut entwickeln konnten. Ein besonders eindrucksvoller Moment war das gemeinsame Durchleuchten der Eier mit einer pädagogischen Fachkraft. Plötzlich wurde sichtbar, was zuvor verborgen war: In einigen Eiern wuchs tatsächlich Leben heran. Für die Kinder war das ein Moment des Staunens, der viele Fragen aufwarf und gleichzeitig tief beeindruckte.

Als die Küken schließlich schlüpften, wurde die Aufregung greifbar. Vorsichtig und aufmerksam beobachteten die Kinder die kleinen Tiere, kümmerten sich um sie und lernten, was sie zum Wachsen brauchen. Für kurze Zeit wurde die Kita zu einem Ort, an dem neues Leben nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erlebt werden konnte. Zusätzlich bereicherten vier Entenküken das Projekt. Durch den direkten Vergleich konnten die Kinder Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdecken – ein Lernen mit allen Sinnen, das weit über Bücher hinausging.

Auch im Alltag griff die Awo-Kita das Thema immer wieder auf: Es wurde gelesen, gebastelt, geforscht und erzählt. So wuchs nicht nur Wissen über Natur und Lebenszyklen, sondern auch ein Gefühl für Achtsamkeit und Mitgefühl gegenüber Lebewesen.

Auch das naturnahe Außengelände trägt wesentlich zu diesem „Lebendigen Lernen“ bei. Das gemeinsame Pflegen des Gartens bringt die Kinder ganz nah an die natürliche Umgebung und lernt somit Artenvielfalt zu schätzen und zu respektieren.

Projekte wie diese basieren auf der Partnerschaft zwischen Eltern und Erziehern und sind ein wichtiger Baustein für eine gute Zusammenarbeit.

Bei Interesse an der Einrichtung und am naturnahen Konzept, kann man mit der Leitung Kontakt aufnehmen: Korinna Auwelers, Telefon 02836/9113549.

"Golden Retriever Käthe spielt fröhlich mit Kindern im Garten, freundlicher Familienhund, Foto von privat"

Hund Käthe wurde schnell zum Liebling der Kinder. Foto: privat Foto: Johannes Hoesch

Vier Entenküken bereicherten das Projekt. Foto: privat