Prost beim After Work Weinfest: Menschen sitzen gesellig zusammen und heben Weingläser an.
12. August 2026 · Kleve

„Altes“ Fest, neuer Name

Sommerlicher Weingenuss am Kermisdahl

KLEVE. „Wirtschaft Tourismus & Marketing Stadft Kleve“ (WTM) lädt am Freitag, 21. August, zum zweiten „After Work Weinfest“ auf dem Vorplatz der Klever Stadthalle ein.

Neuer Name

Haltstop. Das zweite After Work Weinfest? Hieß das im letzten Jahr nicht noch anders? Richtig. 2025 hieß das Ganze Spoyschicht. Die Namensänderung hat ihren Grund. WTM-Chefin Verena Rohde: „Nach dem letzten Fest wurde uns mitgeteilt, dass der Name „Spoyschicht“ nicht richtig ist, weil auf Höhe der Stadthalle nicht mehr von Spoy gesprochen wird. Hier heißt der Fluss Kermisdahl.“ Also: Weinfest geblieben, Name geändert. Besser als umgekehrt. Es gibt allerdings noch weitere Änderungen: „In diesem Jahr haben wir eine Stunde drangehängt“, sagt Verena Rohde. Das Fest beginnt um 16 Uhr und dauert bis 23 Uhr. Außerdem wird das „After Work Weinfest“ diesmal von einem DJ (Peter Schink) musikalisch untermalt. Im vergangenen Jahr spielte eine Band. Rohde: „Die Band kam leider nicht zu Geltung und das war natürlich schade – vor allem auch für die Musiker.“ Und obwohl es ein „After Work Weinfest“ ist, wird heuer auch Bier vom Fass angeboten.

Stimmungsvolles Ambiente

Was erwartet die Besucher? Verena Rohde: „Unsere Gäste dürfen sich auf ein stimmungsvolles Ambiente mit ausgewählten Weinen, kulinarischen Highlights und entspannter Musik freuen.“ Das Ganze, so einer der Sponsoren, sei einfach ein tolles Fest: „Du triffst nette Leute.“ Ein anderer ergänzt: „Das Ganze ist ein bisschen wie ein Klassentreffen.“

Nichts geht ohne die Sponsoren

Apropos Sponsoren. Verena Rohde: „Wir könnten das Fest ohne unsere Sponsoren nicht auf die Beine stellen. Nun denn – zu nennen wären Zevens Grundbesitz, die Sparkasse Rhein-Maas, die Volksbank Kleverland, Möbel Kleinmanns, Heynen GmbH Kartonagefabrik, Colt International, HolzLand Dorsemagen, sowie Brinkmann Hermanns Ulrich PartGmbH Steuerberatungsgesellschaft.

Der Grund sich zu engagieren ist bei allen ähnlich. Verena Rohde formuliert es so: „Das ‚After Work Weinfest‘ verbindet Genuss, Musik und Begegnung.“ Gibt es eigentlich einen Plan B für den Fall, dass das Wetter nicht mitspielt? Gibt es, obwohl sich alle einig sind: „Das Wetter wird mitspielen.“ Und wenn nicht, wird ins Foyer der Stadthalle beziehungsweise unter deren Vordach gefeiert.

Flaschen und Fahrräder

Was wird eigentlich aus leeren Flaschen? Verena Rohde: „Im letzten Jahr hatten wir nach dem Ende des Festes viel zu tun, um leere Flaschen einzusammeln. Wir hoffen diesmal darauf, dass es besser laufen wird. Wir hatten auch darüber nachgedacht, eigens Mülltonnen aufzustellen, haben davon aber Abstand genommen. Das würde ja nur Sinn ergeben, wenn in den Tonnen auch wirklich nur Flaschen landen, aber dafür kann niemand garantieren.“ Zu den Neuerungen gehört diesmal auch, dass es mehr Fahrradständer geben wird. Radfahrende sollten allerdings daran denken, dass auch das Radeln mit viel Promille den Führerschein kosten kann.

Im vergangenen Jahr kamen rund 1.500 Besucher zum Weinfest. Rohde: „Genaue Zahlen lassen sich da allerdings nicht bestimmen. Die 1.500 Gäste sind also eine Schätzung.“ Ob es diesmal vielleicht sogar noch mehr werden, wird nicht zuletzt von der Wetterlage abhängen. Aber die soll ja gut werden.

Na denn: „Prost“. Probesitzen fürs After Work Weinfest. NN-Foto: HF