Altes Bahnhäuschen am Europaradweg verschönert
In Nütterden fand ein Sprayer-Workshop für Jugendliche mit dem Künstler Mathias te Poel statt
KRANENBURG. Unter Anleitung von Künstler Mathias te Poel aus Köln haben acht Jugendliche das alte Bahnhaus am Europaradweg in Nütterden am Antoniusweg umgestaltet. Vorher mit Graffiti besprüht, bietet das Häuschen jetzt für vorbeifahrende Rad- und Draisinefahrerinnen und –fahrer ein kleines Highlight am Wegesrand. „Mega, genau mein Ding“, freut sich die 15-jährige Jana beim Übungsnachmittag im Jugendfreizeitheim „Päpp“ in Nütterden. Die Jugendlichen kannten sich bereits vorab von regelmäßigen Besuchen dort. Bevor es an das finale Kunstwerk ging, übte man zunächst auf der Leinwand. Zudem wurde gemeinsam überlegt, welches Motiv es genau werden soll. Am Bahnhäuschen zeichnete dann Sprayer Mathias te Poel die Konturen vor, danach tobten sich die Mädchen und Jungen mit den Sprayflaschen aus. „Eine sehr coole Sache“, beschreibt Philip (13 Jahre) die Aktion. Auch der Rad- und Draisineverkehr zeigte sich von der Verschönerung angetan: „Uns wurde im Laufe des Tages oft zugerufen, dass das Kunstwerk klasse aussieht und die Aktion toll ist“, berichtet Holger Keßler vom Jugendfreizeitheim „Päpp“, der die Aktion begleitet hat.
Künstler Mathias te Poel (links), Holger Keßler vom Jugendfreizeitheim „Päpp“ (rechts) und die Jugendlichen vor ihrem Kunstwerk. Foto: Gemeinde Kranenburg