Aktueller Baufortschritt bei Reeser Wasserfreizeit
Neben dem Stadtbad entsteht die Sommerattraktion für Familien mit Wasserspraypark, Gastronomie, Liegewiese und Volleyballfeld.
REES. Die Reeser Wasserfreizeit nimmt weiter Formen an. Wie berichtet, entsteht am Stadtbad ein außenliegender Wasserspielplatz mit Spiel- und Sprühelementen wie Pyramiden, Wasserläufen, Kunstbäumen und begehbaren Ringen. „Es wird eine Sommerattraktion insbesondere für Familien“, verspricht Ole Engfeld, Pressesprecher der Stadt Rees.
Und dafür sind die Handwerker gerade an verschiedenen Stellen neben dem Stadtbad sichtbar beschäftigt. Beim Baukörper konnten die Rohinstallation wie Verkabelung und Leitungsführungen abgeschlossen werden, sodass jetzt die Innenausbauarbeiten wie Estrich-, Trockenbau- und Innenputzarbeiten starten. Zukünftig entstehen hier Räumlichkeiten für eine ganzjährige Gastronomie und für den Reeser Schwimmverein.
Erste Spielgeräte kommen im Mai
Im Außenbereich konnte bereits das Schwallwasserbecken im Unterboden fertiggestellt sowie der Bereich mit den Winkelstützen für die Spielgeräte des Wassersprayparks vorbereitet werden. In Kürze folgt der rutsch- und witterungsfeste Gummiboden. Die ersten Spielgeräte werden im Mai installiert. Ein barrierefreier Zugang zum Stadtbad über eine Rampe für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen aber auch für Eltern mit Kinderwagen wird gerade aufgebaut.
Ein genaues Eröffnungsdatum kann die Stadt Rees aktuell noch nicht nennen. Die Projektverantwortlichen gehen von einem Termin im Laufe des Sommers aus. „Es ist für alle Beteiligten kein Projekt von der Stange, deswegen gab und gibt es einige Herausforderungen im Bauablauf“, berichtet Engfeld zur Verzögerung. Neben den allgemeinbekannten Liefer- und Personalschwierigkeiten kommen die schlechten Bodenverhältnisse bei der wechselhaften Witterung der vergangenen Monate hinzu.
„Warten lohnt sich“ auf die Wasserfreizeit in Rees
„Nach den letzten Bauarbeiten müssen die Pflasterfläche und Außenanlagen noch fertiggestellt werden. Dazu gehört unter anderem auch, dass der Rasen noch vernünftig anwächst, nicht zuletzt wegen der Verkehrssicherungspflicht“, sagt Ole Engfeld. „Das Warten wird sich aber lohnen. Die Wasserfreizeit hat dann Besonderheitscharakter in der Region.“
Das Projekt „Reeser Wasserfreizeit“ wird vom Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert und beinhaltete auch die Erneuerung und gemeinsame Nutzung der Technik des anliegenden Stadtbades.
Wasserspraypark, Spielplatz, Volleyballfeld und Liegewiese gehören zur neuen Reeser Wasserfreizeit neben dem Stadtbad. Grafik: Vortex Aquatic Structures International Foto: Vortex Aquatic Structures International
Die Bodenanker für den Wasserspraypark der Reeser Wasserfreizeit sind vorbereitet. Foto: Stadt Rees