Abenteuer mit Helvi und familiäre Verwerfungen
Kinowochenende im Gocher Goli Theater mit Familien- und Abendfilm
GOCH. Am zweiten Kinowochenende im Februar kehren die Heinzels ins Goli zurück. In den Abendvorstellungen präsentiert Sönke Wortmann die höchst unterhaltsame Fortsetzung zu seinen Komödien-Hits „Der Vorname“ und „Der Nachname“.
So heißt es am Samstag, 15. Februar, und Sonntag, 16. Februar, jeweils um 15 Uhr „Die Heinzels – Neue Mützen, neue Mission“ (Deutschland 2024, 76 Minuten, Altersempfehlung: ab sechs Jahren). Wenn das mutige Heinzelmädchen Helvi ein Abenteuer wittert, kann sie nichts und niemand aufhalten. Weder die grantige Vendla, Anführerin der Heinzels, noch drohender Stubenarrest können sie daran hindern, ihre neugierige Nase in die Menschenwelt zu stecken. Als sie bei einem ihrer Ausflüge auf ihr unbekannte Heinzels trifft, ist Helvi total aus dem Häuschen: Die sind viel cooler als ihre eigene Familie! Aufregende Abenteuer erwarten Helvi und ihre neuen Freunde, bis sich eines Tages die taffe Kommissarin Lanski an die Fersen der Zipfelmützen heftet. Die überambitionierte Polizistin will mit ihrer fintenreichen Katze Polipette, die eine ausgebildete Spürnase hat, unbedingt beweisen, dass es die wuseligen Helferlein wirklich gibt. Da bedarf es eines helvinösen Plans und der gemeinsamen Kraft aller Heinzels, wenn sie nicht auffliegen wollen. Der Eintritt kostet vier Euro, Einlass ist ab 14.30 Uhr.
Am Samstag, 15. Februar, und Sonntag, 16. Februar, jeweils 20 Uhr, steht „Der Spitzname“ (Deutschland, Österreich 2024 , 90 Minuten, FSK: sechs Jahre) auf dem Programm. Anna (Janina Uhse) und Thomas (Florian David Fitz) wollen heiraten und haben die Familie in die Tiroler Alpen eingeladen. Stephan (Christoph Maria Herbst) sinniert typisch schlecht gelaunt im Ski-Lift über das aktuelle Leben der Böttchers, Wittmanns, Bergers und Königs: Anna hat überraschend doch noch Karriere als Schauspielerin gemacht, Thomas steht kurz davor, in den Vorstand eines Immobilienkonzerns aufzusteigen – vorausgesetzt, er besteht die obligatorische Sensibility-Schulung. Stephans Frau Elisabeth (Caroline Peters) arbeitet zwar noch als Lehrerin, bessert die Haushaltskasse aber heimlich mit Bitcoin-Handel auf. Und René (Justus von Dohnányi), verheiratet mit Dorothea (Iris Berben) und seit drei Jahren Eltern von Zwillingen, entpuppt sich als überfürsorglicher Helikopter-Vater. Stephan selbst wurde kürzlich als Professor aus der Uni entlassen; es gab da einen Vorfall. Und mit Cajus (Jona Volkmann), 18, und Antigone (Kya-Celina Barucki), 17, bringt Stephan und Elisabeths jugendlich-woker Nachwuchs zusätzlich Chaos in die erhoffte Winteridylle. Am Ende steht nicht nur die geplante Hochzeit auf der Kippe. Der Eintritt kostet sechs Euro, Einlass ist ab 19 Uhr.