5. September 2024 · Kurzmitteilungen

64-jährige Gocherin wird Opfer von Messenger-Betrug

GOCH. Eine 64-jährige Frau aus Goch wurde bereits am Mittwoch, 21. August, Opfer eines Betrugs über den WhatsApp-Messenger. Angeblich habe er eine neue Nummer. Im Laufe der Konversation bat der angebliche Sohn in den Textnachrichten darum, in ihrem Auftrag eine Rechnung zu begleichen, da sein Handy und damit die Online-Banking App nicht in Ordnung seien. Der Bitte kam die 64-Jährige nach. Es entstand ein finanzieller Schaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche: „Wenn Sie von einer Ihnen bekannten Person unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab. Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. Seien Sie bei Forderungen nach Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messengerdienste misstrauisch und überprüfen Sie diese eingehend. Verschärfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten Nachrichtendienstes. Falls Sie nach einer Aufforderung bereits Geld überwiesen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und veranlassen Sie eine Rücküberweisung. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Löschen Sie keinesfalls den Chatverlauf, denn dieser ist für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen von Bedeutung (ots).