Die Arbeiten laufen: Ingo Jansen, Jens Bartel und Johnny Marissink (v. l.) informierten über den aktuellen Sachstand zum Ausbau der Nierenberger Straße. NN-Foto: Lea Reuvers
11. Juli 2022 · Kurzmitteilungen

4,8 Millionen Euro für großes Straßenbauprojekt

Aktueller Stand des Ausbaus der Nierenberger Straße in Emmerich

EMMERICH. Die Freigabe zum Ausbau der alten Nierenberger Straße, übergehend in die Duisburger Straße, hat die Stadt Emmerich bereits im April 2020 erteilt. Die Notwendigkeit der Erneuerung war der fast 60 Jahre alten Straße auch deutlich anzusehen. In insgesamt sieben Abschnitte ist eines der größten Straßenbauprojekte der Stadt nun eingeteilt.

Derzeit laufen die Arbeiten zum dritten Abschnitt, der im September fertiggestellt sein soll. Als nächstes folgt der Bereich zwischen den Straßen Hahnenkamp und Schafsweg. Drei bis vier Monate sind für jeden dieser sieben Bereiche eingeplant, die während der Baumaßnahmen komplett gesperrt sein werden. Anwohner, die ihre Wohnungen nicht mit dem Auto oder zu Fuß erreichen, können jederzeit den Mitarbeitern vor Ort Bescheid geben. Ingo Jansen, Abteilungsleiter der Kottowski Ingenieurgesellschaft, begleitet das Projekt: „Wir werden uns um die Anliegen der Bewohner kümmern. Wenn jemand Hilfe benötigt, dann sind wir immer da. Bis jetzt hat das auch immer super funktioniert.“ Bis September 2023 sollen die Bauarbeiten dann aber endgültig abgeschlossen sein.

Bezahlen musste die Stadt das Projekt nicht allein. Insgesamt 4,8 Millionen Euro kosten die Sanierungsarbeiten. Davon stammen 1,4 Millionen aus einem Fördertopf des Landes NRW. Die restlichen 3,4 Millionen trägt die Stadt.

Anwohner können sich schon jetzt auf eine moderne neue Straße freuen. Schließlich wurden auch neue Zwischengasleitungen verlegt. Johnny Marissink arbeitet bei der Baugesellschaft Geerling + Berndsen und ist fast täglich auf der Baustelle: „Das Verlegen der Zwischengasleitung ist schwierig. Es müssen bis zu 40 Zentimeter rund um die Leitung mit Erde bedeckt sein. Das ist einfach aufwändiger als bei anderen Baustellen.“ Außerdem wird es auch einen zweiseitigen Rad- und Fußweg geben, der deutlich breiter als zuvor ist. Um den Fahrradfahrern und Fußgängern das ewige hoch und runter zu ersparen, sind Rampensteine bei den Einfahrten eingeplant. Diese ermöglichen eine ebenmäßige Fahr- und Gehfläche.

Auch für Kunden bleibt der Penny befahrbar. Wenn in Zukunft die Fahrbahndecke noch einmal aufgefüllt wird, ist die Anfahrt zum Discounter durchgängig befahrbar, so die Stadt.

Die Arbeiten laufen: Ingo Jansen, Jens Bartel und Johnny Marissink (v. l.) informierten über den aktuellen Sachstand zum Ausbau der Nierenberger Straße. NN-Foto: Lea Reuvers