„Erinnerungsstele verbindet Vergangenheit und Zukunft“
Emmericher Pionierkameradschaft gedenkt an der Erinnerungsstele
EMMERICH. Am 2. Nationalen Veteranentag (15. Juni) traf sich der Vorstand der Emmericher Pionierkameradschaft an der Erinnerungsstele zur Garnisonsgeschichte der Moritz-von-Nassau-Kaserne in Emmerich zu einem kurzen Gedenken.
Die Stele war vor genau einem Jahr von der Emmericher Pionierkameradschaft initiiert, durch Sponsoren finanziert und anschließend kostenfrei an die Stadt Emmerich übergeben worden. Sie erinnert an die Verbände, Einheiten, Dienststellen sowie die Soldaten und zivilen Mitarbeiter, die den Standort zwischen 1969 und 2008 geprägt haben. In seinen Worten würdigte der 1. Vorsitzende, Oberstleutnant a.D. Joachim Sigmund die Bedeutung des Veteranentages als Zeichen der Anerkennung für alle Veteranen der Bundeswehr. Zugleich erinnerte er daran, dass die Geschichte der ehemaligen Moritz-von-Nassau-Kaserne untrennbar mit der Entwicklung der Stadt Emmerich verbunden sei.
Besonders erfreulich sei, dass sich das ehemalige Kasernengelände heute erfolgreich weiterentwickele. Mit der Eröffnung des neuen Edeka-Marktes, der bevorstehenden Eröffnung des dm-Marktes im Juli sowie dem geplanten Wohnungsbau im Waldparkviertel entstehe ein neues Stadtquartier. Die Vermarktung des Areals werde derzeit durch die Sparkasse Rhein-Maas begleitet. „Die Erinnerungsstele verbindet Vergangenheit und Zukunft. Sie bewahrt die Geschichte des Standortes und begleitet zugleich die erfolgreiche Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes“, erklärte Sigmund.
Die Emmericher Pionierkameradschaft wird sich zum 31. Dezember 2026 auflösen. Mit der Erinnerungsstele habe der Verein jedoch ein dauerhaftes Zeichen der Erinnerung geschaffen: „Wir gedenken. Wir danken. Wir verbinden.“
Am Veteranentag (v.l.): Michael Albrecht, Rolf Wickermann, Jochem Herold und Joachim Sigmund. Foto: Emmericher Pionierkameradschaft