GOCH. Die Sicherung der Lebensgrundlage für Kinder ist ein wichtiger Teil im Alltag von Alleinerziehenden. Schließlich stehen oft notwendige Anschaffungen an, die das Familienbudget arg strapazieren können. Hier kommt in vielen Fällen der Unterhaltsvorschuss ins Spiel – und zwar immer dann, wenn der andere Elternteil nicht, nur teilweise oder nicht regelmäßig Unterhalt zahlt.

Schnell-Check

Um diesen Vorschuss zu beantragen, braucht es nicht den Weg zum Amt, verbunden mit Terminvergabe und Wartezeit; dieses Angebot der Verwaltung steht online zur Verfügung, wie rund 200 andere auch. Der entsprechende Online-Antrag ist auf www.goch.de/dienstleistungen zu finden (einfach Buchstabe „U“ anklicken und das Gewünschte auswählen).
Möchte man den Unterhaltsvorschuss in Anspruch nehmen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Über einen „Schnell-Check“ kann man direkt prüfen, ob das Kind die Voraussetzungen dafür erfüllt. Danach meldet man sich an, füllt den Antrag aus, lädt die Nachweise hoch und überprüft noch einmal alles. Die letzte Seite des Antrags druckt man aus, unterschreibt sie und schickt sie dann an die Adresse der zuständigen Unterhaltsvorschussstelle.
Noch einfacher geht es, wenn man sich mit einem „Servicekonto Plus“ angemeldet hat: Dann entfällt dieser letzte Schritt und man kann den Antrag direkt online abschicken. Wer Unterhaltsvorschuss bekommt, kann über den Online-Dienst ebenfalls den jährlichen Überprüfungsbogen einreichen. Auch Informationen kann man online nachreichen, wenn bereits ein Antrag gestellt wurde.
Lebensgrundlage für Kinder – das umfasst nicht nur den finanziellen Aspekt. Eine Betreuungs- oder Kindergartenplatz steht dem Nachwuchs ab dem ersten beziehungsweise dritten Lebensjahr zu. Damit die Stadt Goch den genauen Bedarf ermitteln kann, nutzt sie das „Kita-Online“-System. Hiermit können Eltern den Betreuungsbedarf ihres Kindes beim Jugendamt anmelden.
Gleichzeitig ermöglicht das Online-Verfahren dem Jugendamt, im Rahmen der Planung für ein passendes Angebot in den Kitas zu sorgen. Die Bedarfsmeldung über „Kita-Online“ für einen Betreuungsplatz ab dem 1. August des Kalenderjahres muss immer bis zum 15. Dezember des Vorjahres erfolgen.

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„Kita-Online“

Ganz wichtig: Eine Bedarfsmeldung über „Kita-Online“ ist noch keine Garantie für einen Platz in einer der ausgewählten Kitas! Ein persönliches Anmeldegespräch ist für eine Aufnahme weiterhin verpflichtend notwendig. Neben der Betreuung in Kindertageseinrichtungen hat sich die Betreuung in der Kindertagespflege als eine qualifizierte und gleichwertige Alternative weiterentwickelt. Wenn man sich dafür interessiert, kann dieser Bedarf ebenfalls über „Kita-Online“ gemeldet werden.

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