Zollamt zieht gefährliches Kinderspielzeug aus dem Verkehr

STRAELEN. Sie sollten zur bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft und im Sommer der Renner werden. Die Rede ist von über 12.000 Wasserspritzen, die mit einem gesundheitsschädlichen Klebstoff verarbeitet und durch das Zollamt Straelen-Autobahn gestoppt wurden. Vorausgegangen war eine Containerladung aus China, die bereits im Januar 2024 zur Abfertigung beim Zollamt Straelen-Autobahn angemeldet wurde. Die Wasserspritzen waren für den gewerblichen Handel und somit für den freien Verkauf bestimmt. Die routinemäßige Überprüfung mit dem Gasprüfgerät offenbarte eine hohe Schadstoffbelastung des Containers. Um zu entscheiden, ob die Ware einfuhrfähig ist, wurde die Marktüberwachungsbehörde, das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Viersen, eingeschaltet. Hier erfolgten verschiedene Untersuchungen. Im Ergebnis stand fest: Die Wasserspritzen wurden mit einem gesundheitsschädlichen Klebstoff verarbeitet und können auf Grund der von dem Spielzeug ausgehenden Gefahr nicht eingeführt werden. “Die eingeführten Waren müssen sicher sein und dürfen die Gesundheit nicht gefährden”, sagt Stephanie Imhof, Leiterin des Hauptzollamts Duisburg. “Auch Kinder haben Verbraucherrechte. In diesem Fall das Recht auf sicheres Spielzeug.” Die Wasserspritzen wurden gestern unter der Aufsicht des Zollamts Straelen-Autobahn vernichtet.

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