Energiepauschale für Rentner und Studenten? Aber ja!

Auch Zusteller können als Minijobber die 300-Euro Pauschale erhalten

NIEDERRHEIN. Der Aufschrei war groß: Keine Energiepauschale für Rentner und Studenten? Doch! Mit einem einfachen Kniff dürfen auch diese Bevölkerungsgruppen sich über das Geldgeschenk freuen. Die NN verraten, wie es geht.

Horst K. (69) kam die Idee beim Gassi-Gehen: „Ich suche mir einen Mini-Job!“ Damit hatte er sowieso schon länger geliebäugelt: „Ich drehe ja eh mit dem Hund meine Runden – dann kann ich dabei auch Zeitungen austragen.“ Seit Neuestem ist er bei unserem Zustellservice beschäftigt – und zählt somit zu den Erwerbstätigen, denen die 300 Euro vom Staat im September sicher sind.

Hintergrund: Viele Haushalte geraten derzeit in finanzielle Engpässe, weil die Energiepreise so stark steigen – die Prämie soll helfen, diese Durststrecke zu überbrücken. Allerdings gilt die Unterstützung nur für „einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige“ der Steuerklassen 1 bis 5: Das heißt, Rentner und Studenten bleiben eigentlich außen vor. Außer, sie gehen einem Mini-Job nach.

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„Mir geht’s natürlich nicht nur um die Prämie“, betont Horst K. – Gründe, parallel zum Ruhestand einen Mini-Job anzunehmen, gibt es schließlich genug: „Der Job hält mich fit, ich bin an der frischen Luft und die Arbeitszeit kann ich mir frei einteilen“, erzählt Horst K. „Aber ich muss sagen, das Geldgeschenk vom Staat ist natürlich ein toller Bonus.“ Seit ein paar Wochen ist Horst K. jetzt ein wertvoller Mitarbeiter im Zustell-Team. Inzwischen hat er längst entschieden, die Tätigkeit langfristig auszuüben. „Über den Zuverdienst werde ich mich noch viele Jahre freuen“, meint er, „auch wenn die Pauschale längst verbraucht ist.“

Weitere Infos über die Tätigkeit als Zeitungszusteller finden Interessierte im Internet: Energiepauschale für Rentner und Studenten. Hier ist auch ein Bewerbungsformular hinterlegt. Alternativ kann man eine E-Mail senden: info@nn-logistik.de oder direkt anrufen unter Telefon 02831/97770688.