Zweiter Verdachtsfall der „Omikron-Virusvariante

KREIS KLEVE. Der Kreis Kleve hat dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) einen zweiten Verdachtsfall auf eine Corona-Infektion mit der Omikron-Variante gemeldet. Es handelt sich um eine Person aus Rees. Der Fall steht möglicherweise in einem epidemiologischen Zusammenhang zum ersten gemeldeten Indexfall, ebenfalls aus Rees. Nach bisherigen Erkenntnissen des Gesundheitsamtes sollen sich die Personen während ihrer jeweiligen Südafrika-Reisen getroffen haben. Die Ermittlungen laufen. Der zweite Verdachtsfall war zusammen mit einer weiteren Person auf einer Südafrika-Reise. Der Rückflug fand am 23. November 2021 von Kapstadt nach Frankfurt am Main statt. Die infizierte Person ist vollständig immunisiert und hatte ab dem 24. November Krankheits-Symptome. Ein PCR-Test erfolgte am 26. November. Die Sequenzierung läuft. Das Labor-Ergebnis wird in den kommenden Tagen erwartet. Die mitreisende Person, ebenfalls vollständig immunisiert, befindet sich in Quarantäne und hat bislang keine Symptome. Ein PCR-Test ist ebenfalls erfolgt. Zudem konnten beim zweiten Verdachtsfall bislang sechs weitere Kontaktpersonen ermittelt werden, darunter auch Kinder. Bei zwei Kontakt-personen war der PCR-Test ebenfalls positiv. Die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen dauert an. Aufgrund des Omikron-Verdachts, eine Virusvariante, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft wird, wird für alle Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet. Dies gilt auch für vollständig Immunisierte.