NIEDERLANDE. Als Kinderreporter haben die Zwillingsbrüder Malte und Jenke (acht Jahre) aus Kleve mit ihren Eltern ein erlebnisreiches Wochenende in der grenznahen Region Veluwe in den Niederlanden verbracht. Hier erzählen sie von ihren Abenteuern.

Hier lässt es sich gut aushalten: Direkt am Wasser liegt der Bungalow im EuroParcs Resort Veluwemeer, in dem die Kinderreporter mit ihrer Familie das Wochenende verbracht haben.

Nach kurzer Anreise haben wir unsere Unterkunft für das Wochenende erreicht: ein Bungalow im EuroParcs Resort Veluwemeer, direkt am Wasser, gegenüber von Jachthafen und Strand. Am Strandabschnitt gibt es einen kleinen Spielplatz und ein Volleyballnetz und natürlich ganz viel Sand zum Buddeln und Burgenbauen. Unser Haus war sehr gemütlich eingerichtet und im Wohnzimmer konnte man von der großen Couch aus durch die riesige Fensterfront das Wasser und den Strand sehen. Draußen gibt es außerdem eine Terrasse mit Lounge-Möbeln.
Zum Abendessen ging es für uns in das parkeigene Restaurant. Dort ließen wir es uns bei einem Drei-Gänge-Kindermenü so richtig gut gehen. Die Bedienung war sehr freundlich und mit Niederländisch, Deutsch und Englisch hat das Bestellen auch geklappt. Anschließend spazierten wir noch durch den Park. Gleich neben dem Restaurant gibt es eine Snackbar, einen Fußballplatz, einen Kids-Club sowie ein Freibad. Der Park ist verkehrsberuhigt angelegt und einige Häuser verfügen über einen Steg zu Wasserstraßen. Das fanden wir total spannend, denn dort sah man Leute angeln und kleinere Boote, die am Steg festgemacht waren.

Samstag: Affen, Bäcker und Pfannkuchen

Am nächsten Morgen klopfte es recht früh an der Türe. Es wurde uns eine reichhaltige Frühstücksbox geliefert. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Affenpark Apenheul. Dort wurden wir mit einem Rucksack ausgestattet. In diesem befand sich alles, um gerüstet auf „Affen-Such-Job“ zu gehen. Unsere Aufgabe war es, alle Affen, die in einem Quiz abgebildet waren, zu entdecken. Mit Cappy und Fernglas ausgestattet gingen wir auf Expedition. Die Bereiche mit freilaufenden Affen haben uns besonders gut gefallen, denn dort konnten wir die lustigen Kletterer ganz nah beobachten.

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Dann ging es auch schon zum nächsten Ziel. Und zwar nach Hattem zum größten Bäckereimuseum der Niederlande. In dem urigen Museum, in dem auch die Damen und Herren noch mit traditionellen Schürzen gekleidet sind, ist wirklich familiäres Flair zu spüren. Auch hier haben wir an einem Quiz teilgenommen, bei dem es darum ging, Nudelhölzer mit Buchstaben zu finden und diese nachher zu einem Wort zusammenzufügen. Währenddessen haben wir gelernt, wie früher das Mehl zu Brot verarbeitet und in der Bäckerei verkauft wurde. Zwischendurch haben wir einem Bäcker bei seiner Vorstellung zugeschaut. Er hat uns gezeigt, wie man aus einem Klumpen Brotteig lustige Dinge zaubern kann. Wir mussten viel lachen, obwohl wir sprachlich nur sehr wenig verstanden haben. Anschließend durften wir aus Spekulatiusteig selbst ein Männchen herstellen.

Zum Abschluss des Tages kehrten wir im Restaurant De Boskabouter ein. Dieses Pfannkuchenhaus liegt in einem kleinen Waldstück und das Außengelände ist ein Spieleparadies. Von Kettcarbahn, über Fußballplatz bis Streichelzoo und Hüpfburg bietet es so viel, dass die Eltern ganz in Ruhe entspannen können. Dazu schmecken die süßen und herzhaften Pfannkuchen vorzüglich. De Boskabouter bekommt von uns einen klaren Daumen hoch.

Sonntag: Jede Menge Adrenalinkicks

Ganz schön abenteuerlich: Im Klettergarten Klimbos Garderen gibt es verschiedene Parcours.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück und Check-out auf den Weg zum Klettergarten Klimbos Garderen. Dort können Jung und Alt an zig verschiedenen Parcours von 5 bis 25 Metern ihr Können ausleben. Für uns war es das erste Mal und somit waren wir doch etwas aufgeregt. Zuerst wurde in der Gruppe das richtige Anlegen des Sicherheitsequipments erläutert. Danach wurde uns an einem Probeparcours das Sicherungssystem vorgeführt. Und bevor wir zu klettern beginnen durften, mussten wir den Probeparcours einmal absolvieren. Auch wenn wir nicht viel verstanden haben, war die Vorführung so gut, dass wir den Probeparcours erfolgreich gemeistert haben und wir richtig loslegen konnten. Der Kletterwald bietet so viele unterschiedlichste Parcours, dass wir uns richtig gut austesten konnten und das ein oder andere Mal über uns hinaus gewachsen sind. Das Beste war die Seilrutsche, die den Kletterer zum Ende eines zehn Meter langen Parcours über die Baumwipfel zu Boden beförderte.

Nachdem es ein wenig zu regnen begann, führte uns der letzte Programmpunkt für dieses Wochenende zum Freizeitpark Julianatoren. In dem Park gibt es 60 verschiedene Fahrgeschäfte. Da wir richtige Freizeitparkfans sind, waren wir gespannt, was uns hier erwarten würde. Wir ließen uns in der kleinen Achterbahn „Julś Rollerskater“ den Wind durchs Gesicht pusten, waren in einem Spukhaus, haben kleine Piratenboote gesteuert und den freien Fall aus zehn Metern Höhe ausprobiert. Nach so viel auf und ab haben wir uns in der Dinosaurier-Snackbar gestärkt und sind am Ende noch Autoscooter gefahren. Ein Wochenende voller unterschiedlichster Abenteuer als Kinderreporter liegt hinter uns und wir haben es sehr genossen.