Verschafften sich einen Eindruck vom Stand der Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt für den neuen Kreisverkehr: Bürgermeister Sven Kaiser, Projektleiterin Jeanette Scholten und der Geschäftsführer des Gelderner Tiefbauunternehmens Stratmans, Heinz Gommans (von links). Foto: Stadt Geldern

GELDERN. Er soll die Stadteinfahrt von Süden her und die Kreuzung von Ost- und Südwall mit Gelderstraße und Geldertor attraktiver gestalten, vor allem aber sicherer machen: der Kreisverkehr am Verkehrsknoten im Bereich von Mühlenturm und Ja-Hotel. Die Arbeiten, die sich bisher auf Leitungsarbeiten und den Bau von Querungshilfen im Geldertor konzentrierten, wechselten nun in den zweiten Bauabschnitt und damit zum eigentlichen Bauplatz des Kreisverkehrs.

Jeanette Scholten, Projektleiterin im Gelderner Tiefbauamt: „Wir haben hier gemeinsam mit den Gelderner Stadtwerken mit Leitungs- und Kanalarbeiten begonnen. Während die Stadtwerke ihre Versorgungsleitungen erneuern, nutzt die Stadt Geldern die Gelegenheit, neben den Tiefbauarbeiten für den Kreisverkehr einen Teil des Regenwasserkanals im Ostwall zu erneuern und dabei größer zu dimensionieren.” Anlässlich eines Baustellentermins betonte Bürgermeister Sven Kaiser, dass ihm auch die Verschönerung der Stadteinfahrt am Herzen liegt: „Mit einem Durchmesser von 32 Metern ist uns hier ein großzügiger Ausbau möglich. Das beinhaltet selbstverständlich auch die Gelegenheit zu einer attraktiven Gestaltung. Im Ensemble mit Mühlenturm und der modernen Fassade des Ja-Hotels wird sich der Blick in die Stadt an dieser Stelle deutlich verändern und verbessern”, so Sven Kaiser.

In jedem Fall fand die Entscheidung pro Kreisverkehr auch die Zustimmung der Bezirksregierung. Jeanette Scholten: „Das Investitionsvolumen beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Wir freuen uns über eine Projektförderung des Landes von 70 Prozent.” Um die Arbeiten zügig abzuwickeln, vereinbarten die Stadt Geldern und das begleitende Ingenieurbüro Stewering mit dem Gelderner Tiefbauer Stratmans eine Wochenarbeitszeit von 48 Stunden. Nach der Absage der Pfingstkirmes zeigte sich das Unternehmen zudem flexibel und strich die ursprünglich für die Kirmes angedachte Projektpause. Ziel aller Partner ist es, im November die Arbeiten so abschließen zu können, dass Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben werden kann. Derzeit ermöglicht ein „Bypass” über den öffentlichen Parkplatz zwischen Gelderstraße und Südwall, dass der Verkehr aus der Stadt abfließen kann. Vom Südwall aus ist ein Abbiegen sowohl in Richtung Geldertor und Ostwall als auch in Richtung Bahnhofstraße möglich. Fragen zum Projekt beantwortet Jeanette Scholten, Telefon 02831/398323.

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