VELUWE. Noch immer ist ungewiss, wann Urlaubsreisen in die Niederlande wieder bedenkenlos möglich sind. Bis es soweit ist, sind träumen und Pläne schmieden jedoch ausdrücklich erwünscht. Denn irgendwann werden unsere Nachbarn Besucher wieder mit offenen Armen empfangen können. Für den nächsten Tagesausflug, Kurztrip oder auch längeren Aufenthalt empfiehlt sich die Veluwe. Nur wenige Kilometer hinter der Grenze haben Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer in der Region genügend Möglichkeiten, sich den Kopf freiwehen zu lassen.

Zahlreiche Naturgebiete reihen sich in der Veluwe aneinander und bieten ausreichend Platz für ausgedehnte Touren. Zum Beispiel der Nationalpark Veluwezoom. Waldstücke, Heidefelder, Flugsandebenen und Landgüter bilden ein 5.000 Hektar großes Wohlfühl-Areal für Wanderer und Radfahrer. Auf seiner erneuerten Mountainbike-Route lädt der Nationalpark außerdem zu einer spektakulären Fahrt ein – mit scharfen Kurven, überraschend steilen Anstiegen und kniffligen Singletrails. Bei verschiedenen Aussichtspunkten im Park lohnt es auch, einmal abzusteigen und den Blick schweifen zu lassen. Besonders schön ist es hier im August und September, wenn die Heide blüht und die Landschaft in ein kräftiges Violett getaucht wird. Am besten beginnen Besucher ihren Ausflug am Besucherzentrum Veluwezoom in Rheden und erkunden von dort aus die Natur.

Auf den Spuren
wilder Tiere

Ein relativ unbekanntes Fleckchen Natur in der Region ist das Waldgebiet Deelerwoud. Daher ist die Chance groß, hier auf verschiedene Tiere zu treffen: Rothirsche, Schottische Hochlandrinder, Wildschweine oder sogar Eidechsen und Schlangen. Mit wachsamen Augen können Frühaufsteher morgens Rehe und andere Tiere beobachten, die im Schutz der Dämmerung auf einer Lichtung grasen. Ein Fernglas im Gepäck kann also nur von Vorteil sein. In den Wald gelangt man am besten auf der Südseite, am Koningsweg in Arnheim. Hier beginnen auch verschiedene Wanderrouten.

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Der Name eines weiteren Naturgebiets in der Veluwe ist manchen vielleicht im Zusammenhang mit den Luftlandungen während der Operation Market Garden im Zweiten Weltkrieg ein Begriff. Es handelt sich hierbei um die Ginkelse Heide in Ede. Heute zieht das weitläufige und ruhige Gebiet vor allem Wanderer an. Ausgedehnte Heideflächen wechseln sich mit Waldstücken ab. Eine Herde von etwa 160 Schafen weidet auf der Fläche und verhindert, dass die Heide zuwächst.

Zahlreiche Vogelarten im IJsselvallei

Das IJsselvallei in der Veluwe ist Lebensraum für viele Pflanzen und Vogelarten.
Foto: Veluwe

Zwischen der Veluwe und der IJssel befindet sich das IJsseltal, auf Niederländisch IJsselvallei. Weite Überschwemmungsgebiete, blühende Wiesen, rot-weiße Kühe auf der Weide, stattliche Bauernhöfe, charmante Dörfer und der Fluss, der sich durch die Landschaft schlängelt: Dank der dynamischen Natur fühlen sich hier viele Vögel und Pflanzen wohl. Von einer Vogelbeobachtungshütte lassen sich zum Beispiel Rohrammern, Bluthänflinge, Schwarzkehlchen und manchmal auch Tüpfelsumpfhühner beobachten. Außerdem leben dort Enten, Kormorane und Silberreiher. In Deichnähe können Besucher auch verschiedene Raubvögel sehen, die dort auf Beutezug sind.

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