NIEDERRHEIN. Regelmäßig berichtet der Vorstand der Stiftung Aktion pro Humanität (APH) mit Sitz in Kevelaer über die Aktivitäten von APH und die Entwicklung der eigenen Projekte in Benin und im Niger. Den meisten Förderern und Unterstützern ist eine Reise in die Einsatzländer von pro Humanität kaum möglich. Umso wichtiger ist es, sie regelmäßig und aktuell auf dem Laufenden zu halten.

Dazu trägt neben dem regelmäßigen Informationsbrief im großen Umfang auch die Website bei. Sie wurde kürzlich gründlich überarbeitet und bietet seitdem den Nutzern einen erheblichen Mehrwert. Zum einen können Interessierte „mit Fotos gefütterte spannende Berichte im Blog lesen. Zum anderen ermöglicht ihnen das multimediale Scrollytelling, die Stiftung Aktion Pro Humanität mit Video- und Audiodateien, Bildern und Texten zu erleben und spielerisch selbst zu entdecken“ heißt es im Vorspann des neuen Internet-Auftritts. Er wurde von „document 1“, der Agentur für strategische Kommunikation aus Uedem, entwickelt. Deren Geschäftsführer Dr. Markus Bremers ist der Stiftung Aktion pro Humanität schon lange verbunden. Seine Frau, die Rundfunkmoderatorin und Journalistin Steffi Neu, fungiert seit einigen Jahren als Botschafterin von APH. Regelmäßig ist sie mit ihrem Mann in Benin zu Gast, wie einige der Filmbeiträge aus Benin zeigen.

Unter der Rubrik „Stories“ geben die multimediale Reportagen Einblicke in die Einsatz-Bereiche von APH. Bevor der Nutzer sie anklickt, muss er sich für ein Land entscheiden. In Benin beispielsweise kann er das von APH gegründete Krankenhaus „Centre Medical Gohomey“, seine Einrichtungen, seine Menschen und seine Umgebung kennenlernen. Einblicke in den Aufwachraum der Intensivstation werden gewährt. Interessierte erfahren mehr über die Betreuung der Kranken durch die familiäre „Garde malade“. Auch die Entbindungssstation, der Operationssaal, die Wäscherei, die Endoskopie, das Waisenhaus und das Mutter-Kind-Haus, Krankenzimmer lassen sich entdecken.

-Anzeige-

Mütter und Kinder sind im Krankenhaus von Gohomey gut aufgehoben.

Unerwartet ist das „kleine Stück Kevelaer mitten in Benin“,so die Bezeichnug der Marienkapelle auf dem Krankenhaus-Gelände. Sie beherbergt eine Nachbildung des bekannten Kevelaerer „Gnadenbildes der Trösterin der Betrübten“. Berührend sind die Filme mit Geschichten zum Lachen und zum Weinen. Sie zeigen erkrankte Menschen und ihre Schicksale. Mit Hilfe des Scrollytelling werden auch Projekte im Niger vorgestellt. Hier hilft pro Humanität, die „dringendsten humanitären Probleme zu bewältigen“. Die Stiftung kümmert sich um den Zugang zu Wasser, zu Bildung, die notwendigste medizinische Versorgung und wirtschaftliche Perspektiven vor Ort, um die Menschen vor der Flucht aus ihrer Heimat zu bewahren.

Neben viel Anschaulichem enthält die neugestaltete Internetseite einen Rückblick auf das Jahr 2020 und einen Ausblick auf das kommende Jahr. Für 2020 rechnet APH im „Centre Medical Gohomey“ mit 1.300 bis 1.400 Geburten, rund 2.000 Röntgenuntersuchungen und circa 1.300 Bluttransfusionen. Die Kinderstation wird in 2020 zwischen 5.300 und 5.500 kleine Patienten behandelt haben. Das APH-Buschkrankenhaus in Benin soll in 2021 einen neuen Namen erhalten. Das APH-Projekt-Team in Gohomey und der Stiftungsvorstand haben entschieden, es in Hospital „Jardin Mariale d’Espoir“ umzubenennen.
Die neue Website ist unter www.aktion-pro-humanitaet.de erreichbar.