GOCH. Nach der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Mittwoch, 25. November, sind Stand Montag, 7. Dezember, zehn Teilnehmer der Sitzung positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Insgesamt haben 32 Personen an der Sitzung teilgenommen, inklusive den Besuchern auf der Empore. Zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung Goch, die nicht an der Sitzung teilgenommen, aber Kontakt zu positiv Getesteten aus der Sitzung hatten, sind ebenfalls mit COVID 19-infiziert. Das Infektionsgeschehen hatte seinen Ausgang offenbar in der Sitzung des Ausschusses. „Ob, bei welchen oder wie vielen Personen es zu Folgeinfektionen gekommen ist, lässt sich derzeit nicht genau sagen“, so Bürgermeister Ulrich Knickrehm in einem Schreiben an die Mitglieder des Rates. Er hat entschieden, die für Donnerstag, 10. Dezember, vorgesehenen Sitzungen des Rates sowie des Wahlprüfungsausschusses vorsorglich abzusagen. Abgesagt wird ebenfalls die für den 15. Dezember vorgesehene Sitzung des Verwaltungsrates Abwasserbetrieb. Eine Neuterminierung der Sitzungen wird voraussichtlich im Januar 2021 erfolgen. Wie bereits berichtet, galten während der Ausschuss-Sitzung am 25. November im

Ratssaal die bereits seit Monaten praktizierten Vorgaben zum Infektionsschutz: Alle Sitzplätze hatten einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander und es gab Trennwände aus Plexiglas. Der Ratssaal der Stadt Goch verfügt zudem über eine Belüftungsanlage mit Frischluftzufuhr. Sie war wie bei jeder Sitzung auch an diesem Abend in Funktion. Auch die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung galt vor, während und nach der Sitzung, wurde jedoch nicht von allen Teilnehmern dauerhaft eingehalten. „Der Schutz der Teilnehmer an unseren Sitzungen, der Besucher im Rathaus sowie meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Daher

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sagen wir in Goch alle Gremiensitzungen bis zum Jahresende ab und hoffen, dass sich nicht noch mehr Menschen angesteckt haben. Darüber hinaus werden wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung mit FFP2-Masken ausstatten, um hier für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Und wir appellieren an die Kolleginnen und Kollegen, die Maske bei jedem persönlichen Kontakt zu tragen. Ohne Unterbrechung. Denn jede Maske hat nur dann ihren Sinn, wenn man sie auch trägt“, so Knickrehm.