Dietmar Heyde schwört, sich für Rheinberg einzusetzen

Konsitutierende Sitzung des Stadtrates - auf Abstand - und doch feierlich

RHEINBERG. In der konstituierenden Ratssitzung am Dienstag, 3. November im Rheinberger Stadthaus übernahm Dietmar Heyde offiziell das Amt des Bürgermeisters. Nachdem Parteifreundin Ulla Hausmann-Radau ihm den Amtseid abnahm, reichte ihm Dezernent Dieter Paus einen grünen Kugelschreiber, um auch die Unterschrift unter der Vereidigungsurkunde zu leisten.

Fürs Foto haben sie den Mund-Nasen-Schutz kurz abgelegt: Bürgermeister Dietmar Heyde (M.) mit seinen ehrenamtlichen Vertretern Heinz Engelke und Karin Winkel.
NN-Foto: Lorelies Christian

Damit ist es offiziell: Der Grünen-Politiker Dietmar Heyde aus Millingen ist erster Bürger der Stadt Rheinberg. Souverän leitete er die erste Ratssitzung mit etlichen neuen Gesichtern und 40 Tagesordnungspunkten. Insgesamt gehören nun 49 Mitglieder aus sieben Parteien dem Rat an (ein Mitglied fehlte entschuldigt bei der ersten Sitzung).
Heyde bedankte sich nach seiner Einführung für den herzlichen Applaus und für die freundschaftliche Aufnahme im Stadthaus durch die Kollegen und wünschte sich, dass „alle gemeinsam die wesentlichen Themen angehen, um Rheinberg voran zu bringen“.

Wahl von zwei ehrenamtlichen Stellvertretern

Nachdem auch die neuen Ratsmiglieder verpflichtet wurden, kam es zur geheimen Wahl der ehemamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters. Zur Wahl standen Heinz Engelke (CDU) als erster Stellvertreter und Karin Winkel (SPD) als zweite Vertreterin. 40 Ratsmitglieder votierten für diesen Vorschlag. Heinz Engelke kommt aus Orsoy, er ist 64 Jahre alt, war Bergbau-Ingenieur und ist nun im Ruhestand. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und zwei Enkel und freut sich auf die neue Aufgabe. Karin Winkel kommt aus Alpsray. Die 62-Jährige ist Soziologin, hat bei der Deutschen Rentenversicherung gearbeitet, sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Als stellvertretende Bürgermeisterin hat sie bereits Erfahrung, weil sie dieses Amt schon seit der Zeit von Bürgermeister Mennicken ausübt. Sie freut sich darauf, es weiter fortzusetzen.

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