Ehre, wem Ehre gebührt

KRANENBURG. Ehre, wem Ehre gebührt. So ließe sich die kürzlich vorgenommene Verleihung der Ehrennadeln des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge überschreiben, die von dessen Regionalgeschäftsführer Wolfgang Gorzolka im Kranenburger Rathaus vorgenommen wurde.

Koordinierende Funktion

Hierbei überreichte Gorzolka dem erst kürzlich pensionierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Dieter Röskens, die Goldene Ehrennadel. Röskens hatte sich seit Jahren intensiv um die Durchführung der alljährlichen Haussammlung bemüht, die dabei weit über seine dienstlichen Obliegenheiten hinausgegangen war. Nicht nur, dass er sich selbst an den jährlichen Sammlungen beteiligte und das Sammlungsergebnis damit überaus positiv beeinflusst. Auch seine koordinierende Funktion trug wesentlich dazu bei, dass die Haussammlung über Jahre in der Gemeinde Kranenburg erfolgreich durch die Freiwillige Feuerwehr durchgeführt werden konnte. Ohne seinen stetigen Einsatz um die Organisation und Durchführung der wäre ein so beständiges und gutes Ergebnis nicht möglich gewesen hob der Regionalgeschäftsführer in seiner Laudatio hervor.

Silber für den Bürgermeister

Mit der Silbernen Ehrennadel zeichnete Gorzalka zudem den noch amtierenden Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg, Günter Steins aus, der unter anderem die Aktivität der Jugendfeuerwehr bei der Haussammlung in all den Jahren ausdrücklich unterstützt hatte.
Darüber hinaus hatte Steins das Thema des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt durch Einladungen an die Jugendfeuerwehr zu gemeinsamen Besuchen von Ehrenfriedhöfen in der Umgebung und durch den Besuch des Befreiungsmuseums im niederländischen Groesbeek den Jugendlichen nähergebracht.
Einladungen zum Grillen nach den erfolgreichen Sammlungen im Gemeindegebiet gehörten ebenso zu den Verdiensten des scheidenden Bürgermeisters wie auch die Unterstützung der Ehrung des ehemaligen Leiters der Jugendfeuerwehr Kranenburg, Hermann-Josef Baumeister, durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Die Haussammlung des Volksbundes wird stets positiv durch die Verwaltung unterstützt, wobei sich jährlich die Jugendfeuerwehr sowie weitere Feuerwehrkameraden aus den Ortswehren in dem in Bezirken eingeteilten Gemeindegebiet engagieren.

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