Durchsuchung bei mutmaßlichen Corona-Betrügern

UPDATE: Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt 2.000 Bargeld und Unterlagen sichergestellt, die ausgewertet werden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

KREIS KLEVE (ots). In einer gemeinsamen Aktion der Staatsanwaltschaft Kleve, der Polizei Kleve sowie dem für Wirtschaftskriminalität zuständigen Kriminalkommissariat 12 des Polizeipräsidiums Krefeld, werden seit Freitagmorgen, 5. Juni, insgesamt zehn Objekte in verschiedenen Orten im Kreisgebiet Kleve durchsucht. Ziel hierbei ist die Auffindung von Beweisen und die Rückgewinnung von unrechtmäßig erlangten Geldern aus der Corona-Soforthilfe. Die erste Aktion betraf heute zehn Objekte mit insgesamt 15 Beschuldigten in Rees, Goch, Emmerich, Issum, Geldern und Wachtendonk. Nach jetzigem Stand konnten im Vorfeld durch Kontopfändungen in acht Fällen bereits 66.500 Euro von einem aktuell errechneten Gesamtschaden in Höhe von 72.000 Euro gesichert werden. Zu den vor Ort gesicherten Vermögenswerten liegen aktuell noch keine abschließenden Erkenntnisse vor. An der Aktion sind insgesamt 20 Polizeibeamte und zwei Staatsanwälte beteiligt. Die Ermittlungskommission „Goldfinger“ bearbeitet im Polizeipräsidium Krefeld seit Mitte Mai die Fälle des Subventionsbetruges im Zusammenhang mit unberechtigten Corona-Soforthilfe-Anträgen und hat noch eine Reihe weiterer Verfahren.