Glasfaser
Direkt am Anfang des Donsbrüggener Dorfplatzes stellte die Deutsche Glasfaser einen Hauptverteiler auf. Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing und Tiefbauamtsleiter Bernhard Klockhaus (2.v.r.) konnten Helmut Lintzen (l.) und Manfred de Haan (r.) vom Heimat- und Verkehrsverein nun aber die erlösende Nachricht bringen, dass er versetzt wird. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

DONSBRÜGGEN. Ein Hauptverteiler der Deutschen Glasfaser sorgte in den vergangenen Wochen am Rande des Dorfplatzes in Donsbrüggen für Aufregung: Den so genannten „Point of Presence“ (POP), von dem gebündelte Glasfaserleitungen zu kleineren Unterverteilern und von dort zu den Hausübergabepunkten für das neu installierte Glasfasernetz verlegt werden, hatte die Deutsche Glasfaser Anfang April auf dem Dorfplatz aufgestellt – allerdings so unglücklich, dass der Heimat- und Verkehrsverein Donsbrüggen (HVV) bei der Stadt Kleve und der Deutschen Glasfaser um eine Versetzung an einen unauffälligeren Ort bat. Mit Erfolg: Der Hauptverteiler rückt jetzt einige Meter weiter nach hinten in den hinteren Bereich des Sportplatzes.

Manfred de Haan, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverein Donsbrüggen, ist sichtlich froh über diese Entscheidung. „Wir haben grundsätzlich keine Einwendungen gegen den Standort ,Dorfplatz‘. Wir wollten nur den ausgewählten Standort an exponierter Stelle auf dem Dorfplatz nicht“, sagt de Haan. Mit Blick auf die Nutzung des Platzes für die Kirmes und das Schützenzelt sei ein unauffälligerer Platz einfach die bessere Wahl. Dem stimmte auch Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing beim Ortstermin zu. „Der Platz ist unglücklich gewählt“, sagte Northing.

Stadt Kleve beteiligt sich an Kosten

Nachdem die Bürgermeisterin vom Heimat- und Verkehrsverein kontaktiert wurde, setzte sie sich gemeinsam mit Bernhard Klockhaus, Leiter des Tiefbauamtes bei der Stadt Kleve, dafür ein, eine Lösung zu finden. Vor einer Woche war der Standort des Hauptverteilers sogar Thema in der Ratssitzung. In Gesprächen mit der Deutschen Glasfaser konnte die Stadt Kleve erwirken, dass der Hauptverteiler in den nächsten zwei Wochen versetzt werde. An den Umsetzungskosten werde sich die Stadt Kleve beteiligen, sagte Northing. Dass der Heimat- und Verkehrsverein nicht an der Entscheidung des Standortes beteiligt gewesen sei, sei rückblickend unglücklich gewesen. In Zukunft solle so eine Situation anders gehandhabt werden, versprach Northing.