Es gibt noch Karten für den 3. Bunten Abend

Der Abend beginnt mit dem Finale. Ist mal was anderes. Aber: Das hier und heute ist ja auch nicht der Ernstfall sondern die Generalprobe.

Vorher

Bürgerhaus Kranenburg. Die Arbeitsbienen proben. Es ist der Mittwoch vor der Premiere des Bunten Abends, von denen es alljährlich drei gibt. Generalprobe also – mit anderen Worten: Jetzt gilt‘s.
Spielleiter Reimund van Laar begrüßt die Seinen. „Wir proben heute zuerst das Schlussstück. Um 19.45 Uhr kommt die Pizza. Bis dahin hätte ich das Finale gern zwei Mal gesehen. Wenn‘s nicht klappt, schicke ich die Pizza zurück.“ 15 Minuten dauert das Finale – roundabout und so viel steht fest: Die Arbeitsbienen lassen die Puppen tanzen: Muppet Show. „Sollen wir das Ganze erst mal anhören?“, fragt der Spielleiter. Die meisten nicken. „Dann kommt ihr besser rein. Und denkt dran: Ihr spielt fürs Publikum. Die wollen euch sehen. Also spielt nach vorn.“ Übrigens: Natürlich sind auch Stadler und Waldorf mit von der Partie. Die beiden gehören, so viel sei verraten, nicht zur Arbeitsbienenstammbesetzung, aber: gespoilert wird nicht. Fest steht: Die beiden Herren in der „Dachkammer“ geben eine gute Figur ab. Ursprünglich sollte der Scheinwerferkegel sie nur treffen, wenn sie ihre Kommentare abgeben. Jetzt steht fest: „Wir machen‘s anders. Die beiden werden durchgehend angeleuchtet“, sagt der Spielleiter.
Das Stück beginnt. Vorhang: geschlossen. „Wenn der Vorhang aufgeht, kommt die Moderation von Tüddi – danach geht‘s los.“ (Tüddi ist der Sitzungspräsident Thomas Tüchthuisen.)
Um 19.15 Uhr beginnt der „Trockendurchlauf“. Das Stück ist vorproduziert. Sprechen und natürlich die Musik kommen vom Band. Aber: Ohne die 15 Akteure des Finales wäre das Ganze nur ein Hörspiel. Das wird schnell klar, als nach dem Trockendurchlauf Aktion ins Spiel kommt. Das Stück beginnt zu leben. Trotzdem fehlt natürlich die Atmosphäre; es fehlt das perfekte Publikum – eines, das mitgeht, sich anstecken lässt, applaudiert.
Gegen 19.40 Uhr steigt Pizzageruch im Saal auf und es ist davon auszugehen, dass van Laar die wagenradgroßen Kartons nicht ungeöffnet zurückschicken wird. „Das mit der Pizza haben wir sonst nicht gemacht, aber ich glaube, das ist eine gute Idee“, sagt van Laar. Der Spielleiter ist mehr als zufrieden mit der Leistung der Akteure. „Das ist einfach eine tolle Truppe. Mit denen kannst du wunderbar arbeiten, weil die alle schon viel Erfahrung mitbringen.“ Dann: Verköstigung der Arbeitsbienen. Und Regieanweisungen: „Am Freitag bitte rechtzeitig da sein. Es müssen ganz viele Leute geschminkt werden. Das braucht seine Zeit.“
Damit auch mal alle genannt werden, die bei den drei Bunten Abenden „Programm machen“ oder Technik, Küche oder Maske ist hier also der Arbeitsbienenabspann in der Reihenfolge des Programms: Jürgen Ollenburg, Sabrina Tripp, Nadine Schleuter, Jannik Cloosters, Nadine Kapell, Merle Dunkel, Marco Cox (Coxi), Lars Geritzen (Lato), Katja Dückerhoff, Melanie Hecht, Ulla Lohmann, Verena Meermann, Anna Rubrech, Angela Heek, Matthias Heek, Jasmin Berns, Jacky Peters, Nina Janßen, Petra Lyons, Christian Kamps, Jacky Peters, Sabine Bartjes, Nöpy Cloosters. Technik: Maske: Alexandra Menk. Bühnenbau: H. Theo Janßen, Michael Killewald, Marco Cox. Technik: Sven Dombrowska, Daniel Matenaer, Fabio Püplichhuisen. Küche: Gisela Janßen, Anja Janßen, Rita Onckels, Rainer Bartjes, Anne Killewald. Gäste: Thomas Hermsen, Thomas Seegers. Sitzungspräsident ist Thomas Tüchthuisen.

Noch Karten da

Übrigens: Für den dritten Bunten Abend am kommenden Samstag sind noch circa 40 Karten zu haben (info@krunekroane.de). Einfach Namen eintragen – die Karten (12 Euro pro Stück) sind dann an der Abendkasse hinterlegt.

„Da spielt die Musik!“ Spielleiter Reimund van Laar und Krunekroane-Vorsitzender Thomas Hermsen. Foto: HF

Nachher

Der Vorsitzende der Krunekroane, Thomas Hermsen: „Ich bin stolz auf das, was die Arbeitsbienen auch in diesem Jahr wieder geleistet haben. Natürlich ist es schade, dass Sabine Bartjes krankheitsbedingt nicht auftreten konnte und auch Andreas van Wickeren in diesem Jahr nicht dabei war, aber das ist natürlich Klagen auf hohem Niveau. Die Arbeitsbienen haben ja in diesem Jahr erstmal einen Teleprompter eingesetzt. Das hat natürlich den Vorteil, dass jeder, der das Ding nutzt, sich auf seine Pointen konzentrieren kann. Teleprompter heißt ja nicht, dass du deinen Text nicht mehr lernen musst. Wenn das Ding ausfällt, soll‘s ja trotzdem weitergehen. Ich selber hatte ja den großen Spaß, beim Schlussstück mitzuspielen. Ich konnte von oben – da saß ich ja zusammen mit Thomas Seegers in der Stalder-Waldorf-Loge – das Publikum gut beobachten. Da habe ich ganz viele mit leuchtenden Augen gesehen. Und noch was: Die bunten Abende bei uns werden ja ausschließlich ‚mit Bordmitteln‘ auf die Beine gestellt: Alle Leute stammen aus dem Verein. Ein Grund, wirklich stolz zu sein. Ich kann nur jedem empfehlen, sich für den dritten Bunten Abend am Samstag noch Karten zu besorgen. Ganz nach dem Motto: Live ist immer besser als Fernsehen.“

Schnell noch eine Runde mit dem Rennrad drehen. Dick, alias Marco Cox. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Der Spielleiter

Reimund van Laar ist nach den ersten beiden Abenden tiefenentspannt. „Es war absolut toll. Wir alle sind sehr zufrieden. Schade ist einfach nur, dass in Sachen Bunte Abende am Samstag schon wieder alles vorbei ist.
Man arbeitet ein ganzes Jahr lang darauf hin. Leider steht momentan noch nicht fest, ob Sabine [Bartjes] am Samstag dabei sein wird. Natürlich wünschen wir uns und ihr, dass es klappt, aber noch steht es leider nicht fest. Und eines ist natürlich aus Sicht der Arbeitsbienen auch klar: Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Aber es ist ja auch nicht so, dass nach dem dritten bunten Abend nichts mehr kommt. Wir hätten da noch den Möhneball, den Rathaussturm und natürlich den Frühschoppenzug.“