Weihnachtsspiel feiert den
SV Haldern mit Bildband

32 Klebebildchen sammeln und Warengutscheine gewinnen

HALDERN. Wie der Fußball nach Deutschland kam, erzählt der Film „Der ganz große Traum“. Wie aber der Fußball nach Haldern kam, erfahren die Teilnehmer des Weihnachtsspiels, das der Gewerbeverein im Lindendorf wieder organisiert. Für die diesjährige Ausgabe wurde der Bildband „Datt Dorf“ mit 32 einzuklebenden Bildmotiven aufgelegt – diesmal mit dem Schwerpunktthema SV Haldern. Denn im kommenden Jahr feiert der Verein sein 100. Jubiläum.

Für den Bildband hat Stefan Reichmann viel recherchiert, unzählige Informationen, Geschichten und Bilder zusammengetragen. „Es ist sehr interessant, wie der Fußball nach Haldern gekommen ist“, sagt Reichmann. Die Geschichte ähnelt der, die in „Der ganz große Traum“ erzählt wird: nämlich aus England über Schweizer Internate. „Im Fall von Haldern hatte der spätere Münsteraner Bischof Clemens August von Galen damit zu tun“, berichtet Reichmann. Dieser besuchte Ende des 19. Jahrhunderts ein Internat des Schweizer Jesuitenstifts in Feldkirch in Österreich. Von dort habe van Galen den Fußball nach Münster gebracht, wo er sich mit Kaplan Holtmann anfreundete, der dort seine priesterliche Ausbildung absolvierte, berichtet Reichmann weiter. Beide teilten neben ihrem Glauben die Leidenschaft für den Fußball. Kaplan Holtmann wiederum brachte den Ballsport schließlich nach Haldern.

„Fußball ist mehr als nur Sport“

„Von Galen und Holtmann haben beide früh erkannt, dass Fußball mehr ist als nur Sport“, sagt Reichmann. „Er besitzt auch eine hohe soziale und pädagogische Komponente.“ Zudem könne er gesellschaftliche Stände überwinden. Die Geschichte zeige außerdem die Bedeutung des 1920 gegründeten SV Haldern für das ganze Dorf. „Der Verein trägt viel zum Zusammenhalt bei, ist ein Sammelplatz gerade für Jugendliche, über alle Schichten hinweg.“ Der Bildband solle die Aufmerksamkeit auf den Verein und das Ehrenamt lenken.
Das Titelmotiv des 20-seitigen Sammelheftes zeigt die E-Jugend des SV Haldern von 1968, im Hintergrund die Honoratioren des Vereins, auf dem Weg durch das Dorf. Anlass war das Freundschaftsspiel zwischen dem FC Schalke und PSV Eindhoven zur Eröffnung des Lindenstadions. Zuvor hatte die E-Jugend gegen den VfR Mehrhoog gespielt.

Neben der Geschichte des SV Haldern geht es aber eben auch um das Weihnachtsspiel und die „979 Kleinigkeiten“, die es zu gewinnen gibt. Auf der Rückseite der insgesamt 17.000 Sammelbilder sind Nummern gedruckt. Handelt es sich dabei um eine Gewinnnummer (ab 17. Dezember unter www.marktplatz-haldern.de zu finden), kann man sie in der Haldern Pop Bar gegen Getränkegutscheine eintauschen und am „3. Weihnachtstag“ auf dem Marktplatz am Freitag, 27. Dezember, von 16 bis 22 Uhr einlösen. Die Ausgabe der Sammelbilder erfolgt über die teilnehmenden örtlichen Einzelhändler, Handwerker, Dienstleister und Gastronomie – unabhängig vom Einkaufswert.

Auflage von 500 Stück

Den Sammelband wiederum, der in einer Auflage von 500 Stück erscheint, gibt es für 2,50 Euro in der Haldern Pop Bar, im Hotel Lindenhof, im Gasthof Tepferdt, beim Brillenbauer, im Halderner Lädchen und bei der Bäckerei Jansen (Hauptgeschäfte und Filiale im Rewe-Markt).

Tauschen – gewinnen
Tauschabende:
Donnerstag, 5. Dezember, 20 Uhr, Haldern Pop Bar
Donnerstag, 12. Dezember, 20 Uhr, Gasthof Tepferdt
Donnerstag, 19. Dezember, 20 Uhr, Hotel Lindenhof
Verlosung:
1. Preis Gutschein über 150 Euro,
2. Preis Gutschein über 100 Euro,
3. Preis Gutschein über 50 Euro,
und weitere 20 Warengutscheine im Wert von jeweils 25 Euro
Weitere Infos zur Teilnahme am Weihnachtsspiel stehen auch im Bildband.

Den mit allen 32 Bildern ausgefüllten Sammelband kann man beim Brillenbauer und im Halderner Lädchen bis 9. Januar zur Kontrolle abstempeln lassen. Der Besitzer erhält eine Losnummer, mit der er an der Ziehung von Warengutscheinen im Gesamtwert von 800 Euro teilnimmt. Wem noch Bilder fehlen, sollte einen der drei Tauschabende (s. Info-Kasten) besuchen.