Während Ulrich Franckens Zeit als Bürgermeister hat die Gemeinde Weeze eine erfreuliche Entwicklung genommen. Foto: privat

WEEZE. Mit dieser Nachricht hatte in Weeze wohl kaum jemand gerechnet. Bürgermeister Ulrich Francken gibt bekannt, dass er zur Kommunalwahl im September 2020 nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters kandidiert.

Während Ulrich Franckens Zeit als Bürgermeister hat die Gemeinde Weeze eine erfreuliche Entwicklung genommen. Foto: privat

In seiner persönlichen Erklärung begründet er seine Entscheidung wie folgt: „Seit dem 29. August 2001 bin ich hauptamtlicher Bürgermeister der GemeindeWeeze. Gemeinsam mit meiner Familie habe ich mich entschieden, zur Bürgermeisterwahl im September 2020  nicht erneut zu kandidieren. Das Amt des Bürgermeisters, das ich mit Freude und Engagement gerne wahrgenommen habe, war mit einem hohen  zeitlichen  und persönlichen Einsatz verbunden. Nach dann  35 Jahren ununterbrochener Ratsangehörigkeit und 19 Jahrender Aufgabe des hauptamtlichen Bürgermeisters möchte ich zukünftig mehr Zeit für die Familie und für Privates einsetzen können.
Die Entscheidung, nicht erneut anzutreten, ist nach langer Abwägung gefallen, auch weil ich das Amt mit Freude und Überzeugung wahrgenommen habe. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, dem Rat und den Bürgerinnen und Bürgern und vielen Beteiligten haben wir viel erreicht für Weeze. Ich bin dankbar, über diese lange Zeit an entscheidender Stelle mitgewirkt zu haben. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Ratskolleginnen und Ratskollegen sowie der gesamten Bürgerschaft, das wir gemeinschaftlich Weeze für die Zukunft gut aufgestellt haben.
Meinen Wegbegleitern, den Bürgermeistern in den Nachbarkommunen diesseits und jenseits der Grenze und allen im Kreis Kleve und den Netzwerken danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Ich möchte auch zum Ausdruck bringen, allen herzlich zu danken, die meine Arbeit unterstützt und die mich er- und getragen haben. Meiner Familie danke ich, das sie diesen Weg über eine so lange Zeit mitgegangen ist. Meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger wünsche ich, das er diese Arbeit fortführen kann.“