Freuen sich aufs geldernsein: (v.l.n.r.) Elmar van Treeck, Marcel Grothues, Gerd Lange, Roger Bruns (alle vom geldernsein-Festival) und die Sponsoren Patrick Tekock, Regionalleiter der Sparkasse Krefeld und Hubert Neeven von der Brauerei Diebels. NN-Foto: Dickel

GELDERN. Zu viel Sonne war beim Geldernsein eigentlich nie ein Problem, erklärt Roger Bruns, Teammitglied des Geldernsein-Festivals, lachend: „Eigentlich standen wir eher mit Gummistiefeln das ganze Wochenende beim Festival, als dass es zu heiß wurde“. Im letzten Jahr lief es allerdings anders. Aufgrund er langen Dürreperiode musste das Festival „um kurz vor 12″, wie Bruns erinnert, abgesagt werden.

Neues Jahr, neues Festival, wobei das Programm zu großen Teilen aus dem letzten Jahr übernommen wird. Da sowohl die Gewinner des Bandcontests aus dem letzten als auch aus diesem Jahr teilnehmen dürfen, wird das Programm etwas angepasst: „Deswegen fangen wir freitags auch schon eher an“, erklärt Marcel Grothues vom Festivalteam.

Das Programm für Freitag, 30. August

Die Marius Tilly Band spielt am Freitag um 20.15 Uhr. Foto: privat

Gestartet wird am Freitag, 30. August, um 17.30 Uhr mit „Hoax Club“. Die Band konnte sich einen Platz beim Contest erspielen und ist völlig neu in dieser Kombination entstanden. Um 18 Uhr geht es dann weiter mit „Ageless“. Die fünf Gocher spielen vor allem Rockmusik und sind „echte Charakterköpfe“, wie Grothues berichtet. Um 19 Uhr betreten „Stone Pine“ die Bühne. Die Band, die vor allem Blues Rock spielt, war bereits für letztes Jahr gebucht und Bruns freut sich, dass sie auch in diesem Jahr dabei sind. Schon mal beim Geldernsein aufgetreten sind die drei Männer der „Marius Tilly Band“. Sie werden dem Publikum um 20.15 Uhr mit Alternative Rock einheizen. Ebenfalls schonmal aufgetreten ist die Sängerin Insa Reichwein. Damals war die Frontfrau von „Pinski“ allerdings noch mit einer anderen Musikrichtung samstags vertreten. Jetzt gibt es von ihrer Band „Prog-Rock“. Den Abschluss machen am Freitag „Shuffle“ mit Alternative Metal.

Das Programm für Samstag, 31. August

Mr. Weazley spielen am Samstag um 22.30 Uhr auf dem Geldernsein. Foto: privat

Der Samstag wurde bereits vor zwei Jahren etwas umgeändert: „Wir möchten den Samstag etwas tanzbarer machen“, erklärt Bruns. Den Start machen am 31. August um 13 Uhr die Contestgewinner „Bakali“ mit Pop-Musik. Weiter geht es danach um 14 Uhr mit „Animi Vox“, die den Contest im letzten Jahr gewonnen haben und Indie Rock spielen werden. Auf eine „witzige Bühnenshow“, so Grothues, dürfen sich die Besucher danach freuen, wenn „Janitors“ um 15.15 Uhr die Bühne mit einer Mischung aus Ska-Reggae-Punk unsicher machen. Darauf folgt die Alternative Indie-Band „February Moon“ aus Nimwegen um 16.30 Uhr. Auf eine Mischung aus Soul und Pop dürfen sich die Besucher ab 18 Uhr freuen. Dann betritt die Band „Alex‘s kept secret“ die Bühne. Alte Hasen, was das Geldernsein angeht, sind „Scruffy head“. Die Kölner werden ab 19.30 Uhr mit Ska/Swing und Reggae für Partystimmung sorgen. „Ize“ wird dann ab 21 Uhr mit Pop/Funk und RnB begeistert, bevor „Mr Weazley“ ab 22.30 Uhr den Tag abrunden.

Das Programm für Sonntag, 1. September

Nach dem rockigen Freitag und dem tanzbaren Samstag geht es am Festivalsonntag am 1. September beim geldernsein wieder gewohnt akustisch und etwas ruhiger zu: „Während der Freitag traditionell rockig ist, haben wir den Samstag schon vor zwei Jahren etwas tanzbarer gestaltet“, erklärt Bruns und fügt an, „für den Sonntag halten wir ebenfalls an unserem bewährten Konzept fest und gestalten ihn akustisch.“

Treten am Sonntag um 14.30 Uhr auf: „Roast Apple“. Foto: privat

Den Auftakt am Sonntag macht um 13.30 Uhr die Band „Eigenartig“: „Der Frontmann, Ralf Raber, ist uns vor vielen Jahren schon zum ersten Mal begegnet. Damals hat er mit seinen Söhnen gemeinsam Musik gemacht. Jetzt tritt er in einer neuen Konstellation auf“, so Bruns. Die Band spielt vor allem Folkmusik. Weiter geht es dann um 14.30 Uhr mit „Roast Apple“ aus Hamburg. Die Band, die aus vier jungen Musikern besteht, war bereits für letztes Jahr eingeplant: „Die können auf der einen Seite volles Brett machen, auf der anderen Seite aber auch die ruhigeren, akustischen Töne“, erklärt Bruns lachend. Mit handgemachtem Indie-Pop unterhalten sie die Zuschauer am Festivalsonntag, bevor um 15.30 Uhr der Abschluss von Kira Hummen bestritten wird. Über Hummen, deren Musik inspiriert vom Rock der 60/70er Jahre, Indie-Pop und Soul ist, freuen sich die Organisatoren besonders: „Kira ist eine gebürtige Niederrheinerin und war bereits bei mehreren Auftritten in Geldern dabei. Es ist toll zu sehen, wie sie sich entwickelt hat“, so Bruns. Der Festivalsonntag ist durch ein Sponsoring der Sparkasse Krefeld auch in diesem Jahr wieder kostenlos.

Erstmalig kann gecampt werden

Neuigkeiten gibt es aber auch noch außerhalb der musikalischen Acts, wie Marcel Grothues, erklärt: „Wir bieten in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit an, am Holländer See zu campen“, so Grothues. Man wolle diese Idee als Testballon starten und schauen, wie die Nachfrage ist. Insgesamt könnten circa 40 Zelte auf der kleinen „Dreiecks-Wiese“, links bei der Einfahrt zum Holländer See, für das Wochenende aufgestellt werden. Zur Verfügung steht die Fläche den Campern von Freitag, 15 Uhr bis Sonntag 19 Uhr. Die Organisatoren möchten mit dem Camping kein großes Geld verdienen, weswegen lediglich eine Kostenpauschale von fünf Euro pro Person anfällt. Anmeldungen für das Camping sind ab sofort unter E-Mail info@geldernsein.de möglich.

Tickets für das Geldernsein gibt es im Vorverkauf für zwölf Euro (Tageskarte, inklusive 2,50 Freiverzehr) und 22 Euro (Festivalkarte für das ganze Wochenende, inklusive fünf Euro Freiverzehr) im Bücherkoffer und bei Bücher Keuck.

Die Tickets aus dem Vorjahr sind zudem auch gültig. Weitere Informationen rund um das Festival gibt es zudem auch im Internet unter www.geldernsein-festival.de.