„Gute Schule“-Plakette für
die Sporthalle in Rees

Teil der Sanierungskosten ist über das NRW.Bank-Programm finanziert

Übergabe der Plakette: (v. l.) Jörg Hopfe (NRW Bank), Bürgermeister Christoph Gerwers, Kulturamtsleiterin Sigrid Mölleken, Klaus Hegel (Schulleiter Gymnasium Aspel), Stadtkämmerer Andreas Mai, Manfred Terwege (Technischer Angestellter) und Bauamtsleiterin Elke Strede vor der Sporthalle. NN-Foto: MB

REES. Im ersten Moment musste auch Christoph Gerwers staunen. „Kaum zu glauben, dass die Halle seit zwei Jahren schon wieder in Betrieb ist“, sagte der Reeser Bürgermeister anlässlich der Verleihung der „Gute Schule“-Plakette der NRW.Bank für die Sporthalle im Schulzentrum Rees. Mit der Kernsanierung des Gebäudes ist die erste von drei Großbaustellen abgeschlossen.

Nach acht Monaten Bauzeit wurde die Sporthalle in Rees zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben. Insgesamt 2,9 Millionen Euro kosteten die Sanierungsmaßnahmen. Eine Million Euro stammten aus dem Landesprogramm „Gute Schule“ der NRW.Bank, weitere 1,2 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Kommunalinvestitionsförderungsgesetz“. Die Stadt Rees zahlte 700.000 Euro. „Damit ist diese Plakette eine Million Euro wert“, sagte Gerwers bei der Verleihung mit einem Augenzwinkern und betonte: „Uns ist wichtig, dass wir den Schülern, aber auch den Sportvereinen, eine moderne Halle zur Verfügung stellen können.“ Mit der Plakette sei nun auch das entsprechende Qualitätssiegel erkennbar.

„Eine sinnvolle Investition“

Auf der Rückseite des Gymnasiums Aspel laufen die Arbeiten an einer der beiden Aufzuganlage für das Schulzentrum.
NN-Foto: MB

Als eine „tolle Leistung“ lobte Dr. Jörg Hopfe von der NRW.Bank die umfangreiche Sanierung der Sporthalle in Rees. „Die Maßnahmen hier zeigen eindrucksvoll, was mit Hilfe der Förderung durch unser Programm ‚Gute Schule‘ möglich ist.“ Finanzielle Mittel, die in den Bildungsbereich fließen, seien generell „eine sinnvolle Investition“, ergänzte Hopfe. „Denn Kinder sind unsere Zukunft.“

Gute Schule 2020
Über das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ stehen den Kommunen über einen Zeitraum von vier Jahren jährlich 500 Millionen Euro für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Digitalisierungsprojekte in Schulen zur Verfügung. Das Programm ist für die Kommunen kostenfrei, da das Land alle Tilgungsleistungen und anfallende Zinsen übernimmt.
Weitere Infos: www.nrwbank.de/guteschule2020

Auch in den beiden verbleibenden Großprojekten am Reeser Schulzentrum werden Landesmittel verbaut. Im Gymnasium Aspel und an der Realschule werden derzeit zwei Aufzuganlagen installiert. „Damit sind künftig fast alle Klassenräume barrierefrei zu erreichen“, sagte Gerwers. Die dritte Rate der Landesmittel fließt in die Realschule, genauer in die Sanierung des Umkleidetraktes der Realschule. Dieses Projekt soll 2020 realisiert werden und bildet den Abschluss des „Gute Schule“-Programms in Rees.