Sparkasse erschließt „Waldparkviertel“ in Emmerich

Projektentwicklungsgesellschaft hat der Sparkassen-Tochter S-Grund den Zuschlag für die Erschließung und Vermarktung des Waldparkviertels erteilt

Die Partner auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Emmerich. Foto: Sparkasse Rhein-Maas

EMMERICH. Die Mona Projektentwicklungsgesellschaft hat der Sparkassen-Tochter S-Grund den Zuschlag für die Erschließung und Vermarktung des Waldparkviertels auf dem Gelände der ehemaligen Moritz von Nassau-Kaserne in Emmerich gegeben. Nun stand für die Beteiligten jetzt eine erste gemeinsame Begehung des Baugebietes auf dem Programm.

Erschließungsarbeiten und Hochbau in den verschiedenen Bauabschnitten gehen voran, unverkennbar ist an anderen Stellen noch die ehemalige Nutzung als Kaserne – und beim Blick über das Gelände versteht man, warum für den „Bauabschnitt Wohnen“ der Name „Waldparkviertel“ gewählt wurde: Viel Grün und eine ruhige Wohnlage zeichnen das Gebiet aus.

Mona-Geschäftsführer Matthias Wünsch von der Heyden sagts: „Wir haben mit überregionalen und regionalen Interessenten verhandelt. Die Expertise unserer Verhandlungspartner auf Seiten der Sparkasse und ihrer Erschließungsgesellschaft haben uns davon überzeugt, dass die Sparkasse Rhein-Maas der richtige Partner ist, um für das Stadtgebiet Emmerich dieses interessantes Baugebiet zu erschließen, zu bebauen und zu vermarkten.“

„Regionale Wünsche berücksichtigen“

Die Sparkassenvorstände Michael Wolters und Wilfried Röth sehen in dem Zuschlag die Anerkennung des von der Sparkasse verfolgten Ansatzes „Rund um die Immobilie“: „Die Sparkasse wird hier neben der Erschließung und Gestaltung dieses schönen Wohnquartiers natürlich auch die gesamte Finanzierungs- und Versicherungspalette anbieten. Und soweit gewünscht, kann auch die schlüsselfertigen Errichtung erfolgen. Ein Konzept, dass schon in der Planung regionale Wünsche und Marktgegebenheiten berücksichtigt und mit dem wir die Verkäuferin überzeugen konnten.“

Geschäftsführer Reinhard Barthel (S-Grund) freute sich nach der Vertragsunterzeichnung: „Wir werden nun die Planungen in enger Abstimmung mit der Stadt Emmerich und den bewährten Partnern der Mona fortführen und versuchen, mit weiteren regionalen Partnern dieses interessante Erschließungsprojekt umzusetzen. Wann hat man schon einmal die Chance, aus einer Kaserne ein ansprechendes Wohnbaugebiet zu gestalten und das in der Größe von rund zwölf Fußballfeldern?“