Ausstellung Galerie PR8
Freut sich auf die Ausstellung: Peter Rademacher. NN-Foto: Dickel

„Gibt es alles oder nichts?“ Dieser Frage gehen die beiden Künstler Harald Klemm und Peter Rademacher ab Freitag, 5. Juli, 19.30 Uhr in der Galerie PR8 nach.

Der Kontakt zum Kölner Künstler Harald Klemm sei über Thomas Baumgärtel, besser bekannt als der Bananensprayer, entstanden: „Beide haben zusammen in Köln ein Atelier“, berichtet Rademacher, der sich eine gemeinsame Ausstellung mit Klemm direkt vorstellen konnte.

Klemm begann 1989 seine Tätigkeit als freischaffender Maler und Videokünstler. Seine Arbeiten wurden unter anderem in New York, Boston, Chicago, Seoul und Peking gezeigt. Jetzt darf sich Geldern einreihen. Die Werke von Klemm seien oft mit Siebdruck erstellt worden, erläutert Rademacher: „Es sind meistens Werke mit mehreren Schichten“, so der Gelderner. Ergänzt werden die Bilder meist durch Acryll oder Öl. Ein Wald kann bei Klemm in den verschiedensten bunten Farben dargestellt werden: „Gerade diese realistische Darstellung mit Farben, die nicht unbedingt typisch sind, bringt Spannung in die Werke“, erklärt Rademacher. Klemm sieht die zarten Farbschichten und stellt sich das darunter Verborgene vor. „Dort, wo viele Schichten hervorschimmern und übereinander lagern. gibt es keine Ideologie mehr, erhebt keine allein gültige Wahrheit Anspruch auf Vorherrschaft,“ so der Künstler.

Vernissage: Freitag, 5. Juli, um 19.30 Uhr

Auch Rademacher beschäftigt sich in seinen Werken mit dem Thema „Gibt es alles oder nichts?“. Er stellt Verkehrsschilder aus, die durch kleine Änderungen eine völlig neue Bedeutung bekommen: „Sie sollen lustig sein und nichts Drohendes mehr haben“, erklärt der Künstler. Seine hochglänzenden Objekte passen ebenfalls bestens zu der Ausstellung, die am Freitag, 5. Juli, um 19.30 Uhr eröffnet feiert: „Im Prinzip geht es immer wieder darum, ob man etwas in einem Objekt sieht, oder nicht“, erläutert Rademacher die Grundfrage, mit der sich die Ausstellung befasst. Die Vernissage wird begleitet von der Kunsthistorikerin Nina Schulze. Die Finissage findet am Freitag, 2. August um 19.30 Uhr mit Musik von Kees Cuypers statt. Bis dahin können Interessierte die Ausstellung immer freitags und samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr anschauen.