Die Schüler der Katharinen-Grundschule am Teilstandort Auwel-Holt freuen sich über den Schulgarten der Landgard Stiftung. NN-Foto: Dickel

AUWEL-HOLT. 26 Kinder stehen vor den zwei Hochbeeten und schauen genau, was da gepflanzt wird, denn schließlich gehört dieser neue Schulgarten, der von der Landgard Stiftung gesponsert wurde, ab sofort ihnen allen.

Voller Begeisterung berichten die Kinder, was sie am morgen gemeinsam mit Marc Ledwig, Projektleiter vom Schulverein des Teilstandortes der Katharinen-Grundschule in Auwel Holt gepflanzt haben: „Gurken, Johanisbeeren, Brombeeren und Erdbeeren“, hallt es von überall her. Natürlich durften auch ein paar Wildblumen für die Bienen nicht fehlen. Das Projektteam, das neben Ledwig noch aus Anja Laube und Anke Brüx besteht, hat nicht nur die Hochbeete bepflanzt, sondern den Kindern auch schon Wissenswertes über die Obst- und Gemüsesorten beigebracht.

16 Grundschulen bekommen einen Schulgarten

Für Armin Rehberg, Landgard-Vorstandsvorsitzender, ist das Projekt eine Herzensangelegenheit: „Wir haben 2017 mit dem Engagement begonnen“, erklärt Rehberg und fügt hinzu, „damals waren es nur fünf Testschulen. In diesem Jahr konnten 16 Grundschulen in ganz Deutschland an dem Projekt teilnehmen.“ Besonders schön sei es, dass mit der Katharinen-Grundschule am Teilstandort Auwel-Holt eine Schule aus der unmittelbaren Nähe des Landgard-Standorts Teil des Projekts ist: „Uns ist es wichtig, den Kindern beizubringen, woher das Obst und Gemüse kommt, dass sie im Supermarkt einkaufen können“, so Rehberg. Mit den Schulgärten sollen die Grundschüler möglichst früh an Obst und Gemüse herangebracht werden.

Insbesondere in ländlichen Regionen wie Auwel-Holt sieht Schulleiter Thomas Auler zudem noch einen weiteren positiven Effekt der Aktion: „Hier im Gebiet gibt es noch viele Gärtner und bei uns an der Schule sind die Generationen, die die Jobs hoffentlich übernehmen werden“, so Auler. Für die Kinder sei es zudem toll, während und außerhalb der Unterrichtszeit ihre Natur mit allen Sinnen miterleben zu können.“

Ein großer Dank geht auch an die Projektpartner Hochbeet Huchler, Euflor und Gardena, die die Produkte für den Aufbau und die Pflege des Schulgartens lieferten.

Armin Rehberg verspricht den Kindern aber auch zum Abschluss: „Wenn ihr noch etwas benötigen solltet, sagt uns einfach Bescheid, wir sind ja direkt in der Nähe.“ Mehr Infos zum Projekt unter schulgarten.landgard.de.