Verleihung der im Bühnenhaus Ehrenbürgerwürde Hansgerd Kronenberg. Dankesrede Hansgerd Kronenberg © gerhard seybert Für die Publizierung dieses Fotos im Internet, oder anderen Medien (Druck oder elektronisch) bedarf es einer Lizenzierung. c/o: Gerhard Seybert St.-Nikolaus-Straße 6 47608 Geldern 02831/8585 0171/3432788 Germany Phone: +49 171/3432788 +49 2831/8585 www.derpressefotograf.de

KEVELAER.Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin“, zitierte der gebürtige Winnekendonker Hansgerd Kronenberg in seiner Dankesrede, nachdem ihm mit einem Festakt die Ehrenbürgerwürde der Wallfahrtsstadt Kevelaer verliehen worden war.
Da kann er ganz beruhigt sein: Vergebens wird er dereinst nicht auf Erden gewesen sein. Dafür gibt es schon heute soviel Beweise, dass man kaum glauben kann, ein einziger Mensch habe das alles in seinem Leben geleistet.

Ultimative Lobhudelei

Die Aufzählung seiner Verdienste und Tugenden durch Bürgermeister Pichler kommentierte der stets wohltuend bescheidene Winnekendonker Ortsvorsteher und CDU-Ratsherr Kronenberg: „Das ist des Guten zuviel.“ Kevelaers Bürgermeister Dr. Dominik Pichler sagte in seiner Laudatio, er sei von ganzem Herzen überzeugt, dass Hansgerd Kronenberg die Ehrenbürgerwürde verdient habe und setzte zu einer „ultimativen Lobhudelei“ an. Kronenberg, das mit 49jähriger Zugehörigkeit dienstälteste Kevelaerer Ratsmitglied, sei als Integrationsfigur hoch geschätzt und in seiner Funktion als Ortsvorsteher von Winnekendonk „der Motor und der Kopf des Dorfes“. „Er ist ein feiner Kerl, beharrlich, geduldig, auf Ausgleich bedacht und mit feinem Humor ausgestattet. „Er hat ein Ohr für die Belange der Bürger.“

Anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde durfte sich Hansgerd Kronenberg (r.) auch in das „Goldene Buch“ der Wallfahrtsstadt Kevelaer eintragen. Bürgermeister Dr. Dominik Pichler hatte zur Feier des Tages seine Amtskette angelegt. NN-Foto: Gerhard Seybert

Die Liste des Kronenbergschen Engagements ist lang: Reiterverein, Sportverein Viktoria, Schützen, Tennisverein aktiv, Bildungswerk Winnkendonk. Hansgerd Kronenberg ist Mitglied des Fördervereins des Katharinenhauses. Zweimal durfte er in seinem Heimatdorf die Festkette tragen. Auf politischer Ebene bekleidete fast zehn Jahre auch das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kevelaerer Stadrat. Zu seinen Erfolgen, so Dr. Pichler, zähle auch der Bau der öffentlichen Begegnungsstätte in Winnekendonk. Neben der offiziellen Urkunde zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde, vergibt die Stadt Kevelaer eine Anstecknadel. Statt sie wie bislang mit wertvollen Steinen zu bestücken, lässt die Stadt dem neuen Ehrenbürger jetzt die Summe von 1.000 Euro zukommen, über die er frei verfügen kann. Hansgerd Kronenberg spendete das Geld je zur Hälfte der Tafel und den Geselligen Vereinen Winnekendonk.

Kronenberg als Vorbilod

Rüdiger Göbel, Präsident der Geselligen Vereine Winnekendonk, charakterisierte Hansgerd Kronenberg als „überzeugten Christ und Demokrat“. Er lobte Kronenbergs Friedfertigkeit, seine Menschenfreundlichkeit und seine Ausgeglichenheit. „Du engagierst dich ungeachtet deiner eigenen Person. Oft musst du die erste Geige spielen. Das tust du nicht gerne.“ Wer in dem neuen Ehrenbürger „nur“ einen Konservativen sehe, der irre: Kronenberg bewahre Bewährtes, lasse sich jedoch gerne auf Neues ein. Zudem sei er seinen Überzeugungen immer treu, halte Kurs und stehe zu seinem Wort. „Du bist ein Vorbild. Was soll nur einmal werden ohne dich?“
In seiner Replik auf die Laudationes gestand Hansgerd Kronenberg: „Es ist viel leichter, andere zu ehren als selbst geehrt zu werden.“ Er freue sich sehr, dass der Beschluss zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde im Rat einstimmig gefallen sei. „Ich bin beglückt, dass ich zur positiven Entwicklung der Wallfahrtsstadt Kevelaer etwas beitragen konnte. Ich bin außerordentlich froh, dass mit dem früheren Wallfahrtsrektor Richard Schulte Staade ein weiterer Ehrenbürger anwesend ist. Jetzt kann ich Kollege zu ihm sagen.“