„Schlechter Scherz“- Bestatter ohne Sterbefall bestellt

KLEVE. Anfang des Jahres bekamen mehrere Klever Bestattungsunternehmen einen Anruf von einer unbekannten Frau. Die Frau gab vor, dass ihr Ehemann verstorben sei. In allen Fällen wurde die gleiche Adresse genannt. Als die Bestatter klingelten, öffnete der angeblich Verstorbene die Haustür. Dies geschah in vier bislang bekannten Fällen. Die Unbekannte rief weitere Bestattungsunternehmen an. Diese waren zuvor aber von ihren Kollegen über den „schlechten Scherz“ informiert worden.

Es ist jedoch kein Scherz, denn den Unternehmen ist durch die Anrufe ein finanzieller Schaden entstanden. Die Polizei prüft, ob ein Gesetzesverstoß vorliegt.