Erster Spatenstich im Neubaugebiet

XANTEN. Wo einst das Nibelungenbad stand, entstehen bald im Stadtteil Wardt Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Doppelhaushälften. Die erforderlichen Vorbereitungen sind getroffen, die Erschließung des neuen Baugebietes hat nun begonnen. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich läuteten Bürgermeister Thomas Görtz und weitere Ehrengäste die Kanal- und Straßenbauarbeiten zwischen den Straßen „Am Meerend“ und „Strohweg“ ein. Diese erste Phase soll, inklusive der Erstellung einer Baustraße, sechs Monate dauern.

Der Anfang ist gemacht: Im Xantener Ortsteil Wardt werden ab jetzt 5.000 Tonnen Erdreich bewegt.
NN-Foto: Theo Leie

„Ich freue mich, dass auch in der Ortschaft Wardt wieder Baugrundstücke zur Verfügung gestellt werden können“, sagte Bürgermeister Thomas Görtz im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Bis zum 9. Dezember 2018 konnten sich Interessenten um die Grundstücke (211 bis 420 Quadratmeter) bewerben. Je zwölf Grundstücke sind für eine Bebauung mit freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften vorgesehen. Zwei weitere Grundstücke bieten Platz für eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern.Insgesamt gingen 52 Bewerbungen ein. Elf der Bieter wohnen bereits in Wardt. Wer am Ende den Zuschlag erhält, wird durch ein Punkteverfahren und im Zweifelsfall per Los entschieden. Für die beiden vorhandenen Grundstücke zum Mehrfamilienhausbau erhielt der Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksmanagement in der ersten Bieterrunde insgesamt 15 Gebote. Der Kaufpreis liegt bei 140 Euro pro Quadratmeter. Darin sind die Erschließungskosten und der Kanalanschlussbeitrag bereits enthalten.Die Kosten für den Kanalbau und die Erstellung der Baustraße beziffert die Stadt Xanten mit circa 600.000 Euro. Dabei werden 5.000 Tonnen Boden bewegt. Die Einbindung an die vorhandenen Kanalisationssysteme der Straßen „Am Meerend“ und „Strohweg“ soll jeweils durch Schachtbauwerke bei Tiefen bis zu fünf Meter erfolgen. Anschließend werden die neuen Regen- und Schmutzwasserleitungen inklusive aller Hausanschlüsse gelegt. Zeitlich fast parallel laufend, werden die Versorgungsleitungen verlegt. Die Arbeiten erfolgen mit dem KWW, dem NGW, dem RWE, der Telekom oder Unitymedia.