Der Fokus liegt auf den Mitarbeitern

Ipsen ist Sponsor der Durchblick-Konferenz im März 2019

NIEDERRHEIN. Ipsen ist Weltmarktführer in der Herstellung von Industrieanlagen. Trotz der konstant hohen Mitarbeiterzahl von 370 Mitarbeitern am Standort Kleve, macht sich der Fachkräftemangel auch bei der Firma Ipsen bemerkbar. Ihre Ansage dagegen: Den Fokus auf die Mitarbeiter zu legen.

Dass der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren einen großen Wandel durchlebt hat, ist auch für Maron Ebben van Bürck, Personalreferentin bei Ipsen, kein Geheimnis: „Neue Auszubildende für die handwerklichen Berufe zu finden ist sehr schwierig geworden“, berichtet van Bürck. Insgesamt sind zurzeit 36 Auszubildende als Elektriker, Mechatroniker, Industriemechaniker, Industriekauffrau und technischer Produktdesigner beim Weltmarktführer für Industrieanlagen angestellt. Dass Unternehmen heutzutage mehr leisten müssen, als Jobs nur zur Verfügung zu stellen, weiß nicht nur Ebben van Bürck, sondern auch Martina Satzinger, Marketing Europa: „Abgesehen von unserer Präsenz auf allen Social Media Kanälen, sind wir auf Job- und Ausbildungsmessen deutschlandweit vertreten. Verschiedene Kooperationsprojekte mit Schulen, der Wirtschaftsförderung Kleve und der Hochschule Rhein-Waal geben uns die Möglichkeit das Unternehmen näher darzustellen. Employee Branding ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit geworden“, so Satzinger.

Im Gespräch bei Ipsen: Martina Satzinger, Marketing Europa und Marion Ebben van Bürck, Personalreferentin. Foto: privat

Beide Frauen sehen aber auch die Notwendigkeit für diese Mühen: „Am Standort Kleve muss man halt etwas mehr tun, als wenn man in Düsseldorf sitzt“, so Ebben van Bürck. Auch in der Mitarbeiterbindung setzt Ipsen deshalb auf eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Aspekten: „Wir haben zum Beispiel einen Kooperationsvertrag mit einem Fitnessstudio“, erklärt die Personalreferentin. Erst vor Kurzem wurde zudem ein Schrittzählerwettbewerb gestartet, bei dem verschiedene Teams innerhalb der Firma gegeneinander angelaufen sind: „Dank der starken Unterstützung durch Marc Angenendt (CEO) haben wir bereits mehrere Projekte zum Thema Gesundheit durchgeführt. Der Arbeitskreis Gesundheit – bestehend aus Mitarbeitern der verschiedenen Abteilungen – erarbeitet gerade ein Konzept für 2019″, so Satzinger

Neben kleineren Motivationswettbewerben, werden seit kurzem auch Stress- und Resilienzseminare angeboten: „Viel ist diesbezüglich noch in der Pipeline, aber wir beschäftigen uns zunehmend mehr mit diesen Themen“, berichtet Ebben van Bürck.

„Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung ist es, die Belastungen der Mitarbeiter zu verringern, die persönlichen Ressourcen und die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken. So entsteht eine Situation die für beide Seiten nur Vorteile bietet.“

Schon immer liegt der Fokus bei Ipsen auf dem Mitarbeiter, wie van Bürck berichtet: „Nur gemeinsam im Team erreichen wir unsere Ziele und deshalb legen wir viel Wert auf die Gesundheit jedes Mitarbeiters“.

Aber auch die Auszubildenden und Werkstudenten werden gefördert: „Jährlich veranstalten wir einen Video-Azubi-Wettbewerb mit Themen rund um Ipsen. Den besten Filmemachern winkt eine Woche in unserer Niederlassung Osaka/Japan“, erklärt Satzinger. Auch Werkstudentin Miriam Lörx ist begeistert: „Die Zusammenarbeit und die individuelle Förderung sind toll.“