5.000 Euro für die Tafel

GELDERN. Jahr für Jahr hat die Sparkasse Krefeld Kundenkalender für ihre zahlreichen Kunden hergestellt und gegen Ende des Jahres herausgegeben. In diesem Jahr wird es diese zum ersten Mal nicht mehr geben, stattdessen wir das Geld für einen guten Zweck gespendet.

Spendenübergabe bei der Tafel: Patrick Tekock, Regionalmarktleiter der Sparkasse Krefeld, übergibt Alfred Mersch, Vorsitzender der Gelderner Tafel, den Spendencheck. NN-Foto: Theo Leie

„Die Nachfrage nach den Kundenkalendern war bereits seit Jahren rückläufig“, berichtet Patrick Tekock, Regionalmarktleiter der Sparkasse Krefeld. „Wenn wir dann noch überlegen, wie viele Kalender zwar mitgenommen, aber später weggeschmissen werden, macht es für uns nicht nur aus finanzieller, sondern auch aus ökologischer Sicht Sinn“, so Tekock. Ohnehin würden viele Termine bereits über das Smartphone gemanagt werden, sodass ein Kalender für immer mehr Menschen überflüssig werden, so Tekock. Mit dem eingesparten Geld wurde die Gelderner Tafel bedacht: „Uns ist es wichtig, unseren Kunden zu zeigen, warum es keine Kalender mehr gibt und wo das Geld stattdessen hingeht“, erläutert Tekock.

Für Alfred Mersch, Vorsitzender der Gelderner Tafel, ist die Spende ein wahrer Glücksgriff: „Als der Anruf der Sparkasse Krefeld kam, konnte ich es erst gar nicht glauben“, berichtet Mersch. 5.000 Euro sei eine Summe, die nicht oft gespendet werde und die der Tafel sehr helfe: „Wir müssen unseren Fuhrpark ausbauen und ein neues Kühlfahrzeug anschaffen“, erklärt der Vorsitzende der Gelderner Tafel. Die Ware kühlen zu können, ist ein unerlässlicher Prozess für die Tafel, sodass die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeuges enorm wichtig sei. „Die Kosten können wir nur durch Spenden decken und mit so einer Summe ist uns dann natürlich etwas geholfen“, so Mersch.

Tekock freut sich, dass die Spende so gut ankommt: „Die Wahl, die Tafel zu unterstützen, war genau richtig. Hier sind so viele Menschen, die sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen und die Spende wird helfen, Menschen satt zu machen, die sonst hungrig geblieben wären.“